Protesters marching in Havana streets at night during blackouts caused by fuel crisis, with signs blaming the U.S. blockade.
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Kuba räumt Erschöpfung der Treibstoffreserven inmitten von Protesten ein

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Kubas Energieminister Vicente de la O Levy erklärte, das Land verfüge über keinerlei Diesel- oder Heizölreserven mehr für seine Kraftwerke. Die Situation hat zu weitverbreiteten Stromausfällen und vereinzelten Protesten in Havanna geführt. Präsident Miguel Díaz-Canel machte die US-Energieblockade für die Krise verantwortlich.

Während einer Pressekonferenz am späten Mittwoch sagte de la O Levy: „Heute haben wir keine Treibstoffreserven, überhaupt keine Reserven. Es ist absolut nichts mehr übrig.“ Die kubanische Elektrizitätsgewerkschaft berichtete, dass sie nur etwa ein Drittel des nationalen Bedarfs decken könne.

In sozialen Medien wurden Berichte über Proteste in Havanna und Umgebung geteilt, bei denen Demonstranten auf dunklen Straßen Töpfe schlugen und Feuer entzündeten. Die Regierung nutzt die heimische Produktion und Solarenergie, doch das Stromnetz bleibt fragil.

Díaz-Canel postete auf X, dass die alleinige Ursache die von den Vereinigten Staaten verhängte „genozidale Energieblockade“ sei. Ein russischer Tanker mit 730.000 Barrel Öl war Anfang April entleert worden, und ein weiteres Schiff treibt weiterhin vor den Bermudas.

Außenminister Marco Rubio erwähnte ein Angebot für humanitäre Hilfe in Höhe von 100 Millionen Dollar. Außenminister Bruno Rodríguez erwiderte, dass Kuba bereit sei, Hilfe ohne politische Bedingungen anzunehmen.

Was die Leute sagen

Erste Reaktionen auf X beleuchten Kubas vollständige Erschöpfung der Diesel- und Heizölreserven, die lang anhaltende Stromausfälle und sporadische Proteste in Havanna auslösen. Nutzer verweisen häufig auf das Eingeständnis des Energieministers und die Schuldzuweisung von Präsident Díaz-Canel an die US-Blockade, während andere das Versagen des Regimes, russische Ölengpässe oder globale Versorgungsprobleme anführen. Die Stimmung reicht von neutraler Berichterstattung über die Krise bis hin zu Forderungen nach einem Regimewechsel oder Kritik an den US-Sanktionen.

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