AC Mailand und Juventus spielten im San Siro unentschieden, wobei beide Teams Chancen auf eine verbesserte Ausgangslage für die Champions-League-Qualifikation vergaben. Das Ergebnis hält Mailand vier Spieltage vor Saisonende sechs Punkte vor den fünftplatzierten Como und Roma. Juventus bleibt auf dem vierten Platz, sieht aber den Vorsprung auf die Verfolger auf drei Punkte schrumpfen.
AC Mailand empfing Juventus im San Siro zu einem wichtigen Serie-A-Duell um die Champions-League-Plätze. Beide Mannschaften taten sich schwer, das Ergebnis zu verändern, da die Abwehrreihen beim 0:0-Remis dominierten. Mailand war nach dem 4:0-Sieg von Napoli gegen Cremonese am Freitag auf den dritten Tabellenplatz abgerutscht, doch das Unentschieden wahrte ihren Vorsprung auf die Konkurrenz. Juventus steht auf Rang vier, drei Punkte vor Como und Roma, und trifft in den letzten vier Spielen auf Gegner aus der unteren Tabellenhälfte, was das Team optimistisch für einen Platz unter den ersten vier stimmt. Das Remis begünstigt Mailand im Rennen etwas mehr. In der ersten Halbzeit erspielte Adrien Rabiot Milans beste Gelegenheit, als sein Schuss von der Strafraumgrenze den Torhüter von Juventus, Michele Di Gregorio, zu einer Parade zwang. Juventus wähnte sich in der 36. Minute in Führung, als Khephren Thuram eine flache Flanke von Francisco Conceicao über die Linie drückte, doch der VAR entschied auf Abseits. Kurz darauf stürmte Conceicao über die rechte Seite und zwang Mike Maignan zu einer starken Parade. Mailand kam schwungvoller aus der Halbzeit, wobei Alexis Saelemaekers nach gutem Zusammenspiel mit Rafael Leao die Querlatte traf. Juventus fand gegen Ende besser in die Partie, als Jonathan David knapp am Tor vorbeiköpfte. Da keinem Team der entscheidende Treffer gelang, mussten beide die vergebenen Möglichkeiten beklagen.