Die Metropolitanische Umweltkommission (CAMe) hat die Ozon-Luftkontingenz im Ballungsraum Mexico-Stadt ab 18:00 Uhr am Dienstag, den 17. Februar, ausgesetzt. Dadurch entfällt das Doppelte Hoy No Circula, das zwei Tage lang galt. Das Programm Hoy No Circula nimmt am Mittwoch, den 18. Februar, den normalen Betrieb wieder auf.
Die atmosphärische Ozonschadstoff-Kontingenz im Ballungsraum des Mexico-Tals (ZMVM), der Mexico-Stadt (CDMX) und den Bundesstaat Mexico (Edomex) umfasst, blieb am Dienstag, den 17. Februar, in Phase I aufgrund ungünstiger Wetterbedingungen. Ein Hochdrucksystem verursachte Temperaturen von 28 bis 29 Grad Celsius, geringe Luftfeuchtigkeit und schwache Winde, was die Anhäufung von Ozon sowie PM10- und PM2.5-Partikeln begünstigte. Zusätzlich erhöhte ein Brand im Bordo de Xochiaca in Nezahualcóyotl die Verschmutzung in östlichen Gebieten wie Texcoco, Ixtapaluca und mehreren Bezirken von CDMX, einschließlich Gustavo A. Madero und Venustiano Carranza. Luftqualitätsmessungen zeigten hohe Schadstoffwerte in weiten Teilen des Gebiets, lediglich Tultitlán und Tlalnepantla meldeten niedrige Werte mittags. Die Behörden führten Maßnahmen wie Einschränkungen für nicht wesentliche Amtsfahrzeuge, Verbot des Abbrennens von Abfällen und Aussetzung emissionserzeugender Baustellen ein. Sie rieten der Bevölkerung, zwischen 13:00 und 19:00 Uhr Outdoor-Aktivitäten zu vermeiden und die Indizes AIRE und SALUD zu prüfen. Um 18:00 Uhr setzte CAMe die Kontingenz aus, da das Hochdrucksystem nach Jalisco wanderte, die Windgeschwindigkeiten zunahm und die Schadstoffverteilung durch einströmende Feuchtigkeit und Wolkenbildung in bergigen Gebieten ermöglicht wurde. Damit wurden außergewöhnliche Beschränkungen, einschließlich des Doppelten Hoy No Circula, aufgehoben. Am Mittwoch, den 18. Februar, gilt Hoy No Circula normal: Fahrzeuge mit roten Aufklebern, Kennzeichen-Endziffern 3 und 4 sowie Hologrammen 1 und 2 dürfen von 5:00 bis 22:00 Uhr nicht fahren. Fahrzeuge mit Hologrammen 0 und 00 sowie Elektro- und Hybridfahrzeuge dürfen uneingeschränkt fahren. Die Behörden werden die Luftqualität weiter überwachen.