Der ägyptische Präsident Abdel Fattah Al-Sisi traf den somalischen Präsidenten Hassan Sheikh Mohamud in Kairo und bekräftigte die kategorische Unterstützung Ägyptens für die Einheit und Stabilität Somalias. Die Führer besprachen die Stärkung bilateraler Beziehungen und die Bekämpfung von Sicherheitsbedrohungen im Horn von Afrika. Al-Sisi kündigte Pläne an, einen medizinischen Konvoi mit Mehrfachspezialisierung zu schicken, um das somalische Gesundheitswesen zu stärken.
Der ägyptische Präsident Abdel Fattah Al-Sisi empfing am Sonntag den somalischen Präsidenten Hassan Sheikh Mohamud im Al-Ittihadiya-Palast in Kairo, wo Al-Sisi die kategorische Ablehnung Ägyptens jeglicher Handlungen äußerte, die die Sicherheit oder territoriale Integrität Somalias bedrohen. Er betonte das Engagement Kairos für die Stabilität des Horns von Afrika durch vertiefte Zusammenarbeit in politischen, sicherheitspolitischen und Entwicklungs Bereichen. Bei ihrer gemeinsamen Pressekonferenz wiederholte Al-Sisi die langjährige Unterstützung Ägyptens für die Einheit und Souveränität Somalias und warnte, dass Schritte, die die staatliche Autorität untergraben, gegen das Völkerrecht verstoßen und die regionale Instabilität verschärfen würden. Er hob die fortlaufende Beteiligung Ägyptens an der Stabilisierungsmission der Afrikanischen Union in Somalia hervor, als Teil breiterer Bemühungen zur Stärkung der Kapazitäten partnerstaatlicher Länder gegen Sicherheitsherausforderungen. Al-Sisi kündigte die bevorstehende Entsendung eines medizinischen Konvois mit Mehrfachspezialisierung nach Somalia zur Unterstützung seines Gesundheitssystems an und betonte die Zusammenarbeit bei Ausbildung, Kapazitätsaufbau, wirtschaftlicher Entwicklung und Bildung. Die Führer prüften die Ausweitung der Handelsbeziehungen, einschließlich verbesserter Luft- und Seeanbindungen zur Förderung von Investitionsmöglichkeiten. Sie hoben auch die gemeinsame Verantwortung der Küstenstaaten für die Sicherung des Roten Meeres und des Golfs von Aden hervor. Mohamud warnte, dass eine Verschlechterung der Sicherheit im Horn von Afrika Extremistengruppen begünstigen könnte, und betonte die regionale Stabilität als gemeinsame Priorität afrikanischer und arabischer Nationen. Er bezeichnete jede Anerkennung von „Somaliland“ als Verstoß gegen das Völkerrecht und Bedrohung für die somalische Einheit. Er lobte die Unterstützung Ägyptens und verwies auf die Aktivierung des strategischen Partnerschaftsabkommens von Januar 2025 sowie gestärkte Beziehungen im Handel, der Sicherheit und der Bekämpfung des Terrorismus. Die Gespräche fanden statt inmitten esklierender geopolitischer Spannungen im Horn von Afrika und Roten Meer, einem vitalen Korridor für den globalen Handel, die maritime Sicherheit und Energierouten.