Alex Pragers Debütfilm DreamQuil mit Elizabeth Banks und John C. Reilly in den Hauptrollen feierte am 16. März 2026 in der Sektion Narrative Spotlight bei SXSW Premiere. Die satirische Sci-Fi-Seifenoper thematisiert Datamining, Wellnessbetrug, KI und Familienleben in einer retrofuturistischen Welt, die von Luftverschmutzung geplagt ist. Kritiken loben das Design, kritisieren jedoch den Mangel an thematischer Kohärenz.
Alex Pragers erster Spielfilm, DreamQuil, feierte am 16. März 2026 bei SXSW in der Narrative Spotlight seine Weltpremiere mit einer Laufzeit von 89 Minuten. Der Film, den Prager gemeinsam mit ihrer Schwester Vanessa Prager schrieb, entstand aus Gesprächen während der Pandemie 2020. Er zeigt eine dystopische Welt, in der grassierende Luftverschmutzung die Menschen ins Haus zwingt und sie beim Hinausgehen Masken tragen lässt, die menschlichen Mündern ähneln. Virtuelle Realität bietet einen Ausweg und vermengt 1950er-Jahre-Ästhetik mit modernen Ängsten wie Künstlicher Intelligenz und Umweltunsicherheit in einer Stepford Wives-artigen Erzählung. Elizabeth Banks spielt Carol, eine unzufriedene Mutter und Karrierefrau, neben John C. Reilly als ihrem Ehemann Gary, einem Poesielehrer per Videocall; Toby Larsen als ihrem Sohn Quentin; Sofia Boutella als Freundin Rebecca; und Kathryn Newton als CEO des DreamQuil-Unternehmens. Die Handlung verfolgt Carol, die sich einer DreamQuil-Prozedur unterzieht, um Traumata erneut zu durchleben und emotionale Heilung zu erlangen, nur um nach Hause zu kommen und einem robotischen Duplikat von sich selbst, Carol 2, gegenüberzustehen, ebenfalls gespielt von Banks. Variety beschreibt den Film in seiner Kritik als voller „anspruchsvoller Ideen und makelloser Designs“, bemängelt jedoch, dass er sich nicht zu einer kohärenten Satire verdichtet, sondern bei einer „laulauen dramatischen Temperatur“ köchelt mit vorhersehbaren Wendungen. An der Produktion beteiligt sind Brownstone, Landay Entertainment, Big Valley Pictures und Patriot Pictures, mit Kamera von Lol Crawley, Schnitt von Matt Chessé, Jennifer Chung und Brad Besser sowie Musik von Nigel Godrich. Weitere Darsteller sind Juliette Lewis, Lamorne Morris und Anna Marie Dobbins. The Hollywood Reporter hebt die dystopische Kulisse mit Banks und Reilly hervor. Den Weltvertrieb übernimmt HanWay Films.