Matthew Shear über Regie und Hauptrolle in 'Fantasy Life'

Matthew Shear gibt sein Debüt als Drehbuchautor, Regisseur und Hauptdarsteller in der romantischen Komödie 'Fantasy Life', die ab Freitag landesweit in die Kinos kommt. Der in New York City spielende Film basiert auf Shears eigenen Erfahrungen als Schauspieler und Kinderbetreuer. Er spielt die Hauptrolle des Sam, der sich in die Mutter der Kinder verliebt, auf die er aufpasst.

Fantasy Life begleitet Sam, einen ängstlichen Studienabbrecher, gespielt von Shear, während er Gefühle für Dianne entwickelt, die von Amanda Peet verkörpert wird. Dianne ist mit dem Musiker David verheiratet, gespielt von Alessandro Nivola, dem Sohn von Sams Psychiater – jenem Arzt, der ihm den Babysitter-Job vermittelt hat. Die Geschichte untersucht die Komplikationen, die sich aus dieser Dynamik inmitten von Sams persönlichen Kämpfen mit der psychischen Gesundheit ergeben, ein Thema, das auch Diannes Leben widerspiegelt. Shear beschrieb das Drehbuch als sein erstes vollendetes Werk und merkte an: „Ich hatte es schon versucht... [Aber] ich hatte nie etwas fertiggestellt.“ Er schrieb es während einer schwierigen Phase seiner Schauspielkarriere und sagte dazu: „Ich hatte eine schwere Zeit, was ein Euphemismus dafür ist, dass ich nicht gearbeitet habe.“ Seine Frau ermutigte ihn zum Schreiben, was ihn dazu brachte, Elemente seiner Zeit als männlicher Kindermädchen oder 'Manny' in Manhattan einfließen zu lassen. Shear trat bereits in Filmen wie M. Night Shyamalans Old, Nathan Silvers Between the Temples und Noah Baumbachs Mistress America auf. Ursprünglich bot er die Rolle des Sam anderen Schauspielern an, übernahm sie jedoch schließlich selbst, nachdem seine Frau ihn darauf hingewiesen hatte, dass sie perfekt zu ihm passe. Am Set verließ er sich auf seinen Kameramann und seine Script Supervisorin, um Feedback zu seiner schauspielerischen Leistung zu erhalten und so seine Regieaufgaben auszubalancieren. Shear betonte die Authentizität des Films in Bezug auf das moderne New York und erklärte: „Ich wollte unbedingt etwas machen, das das heutige New York widerspiegelt. Wer lebt eigentlich in diesen Brownstones?“ Er fügte hinzu, dass Verletzlichkeit unabhängig von den Umständen bestehe: „Es ist menschlich, sich unter allen Umständen unwohl zu fühlen, egal ob es sich um eine vermeintlich erfüllte Version des Lebens handelt oder eine bescheidenere.“

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