Daniel Alfredsson hat die Ottawa Senators verlassen, um sich ihrem Erzrivalen, den Toronto Maple Leafs, als Assistenztrainer anzuschließen. Die 53-jährige schwedische Eishockey-Legende erklärte, er verstehe die Kontroversen, die dieser Wechsel zu einem langjährigen Gegner auslöse.
Alfredsson verließ Ottawa, nachdem sein Vertrag als Assistenztrainer im Juni ausgelaufen war. Er hatte sich für die vakante Position des Cheftrainers bei den Maple Leafs beworben, die schließlich an Jim Hiller ging, bevor er die Rolle als Assistent annahm. Der ehemalige Kapitän der Senators äußerte sich während einer Videokonferenz gegenüber kanadischen Medien zu der Entscheidung. „Ich verstehe die Reaktionen wirklich. Aber als Trainer muss man sich seine Möglichkeiten verdienen und Erfahrungen sammeln“, sagte er. Alfredsson merkte an, dass es für seine Karriere nicht realistisch sei, auf unbestimmte Zeit an einem Ort zu bleiben. Er wird eng mit dem Stürmer William Nylander zusammenarbeiten, den er bereits in der schwedischen Nationalmannschaft betreut hat. Sein langfristiges Ziel bleibt es, NHL-Cheftrainer zu werden, und er sieht die Position in Toronto als einen Schritt in Richtung dieses Ziels.