Alianza Lima kündigt Carlos Zambrano wegen Vorwurf des sexuellen Missbrauchs

Der peruanische Klub Alianza Lima hat mit dem Verteidiger Carlos Zambrano vereinbart, seinen Vertrag zu beenden, nach einer Anzeige wegen sexuellen Missbrauchs durch eine argentinische Frau. Der Fall betrifft auch die ehemaligen Spieler Miguel Trauco und Sergio Peña, die zuvor aus demselben Grund entlassen wurden. Die Anzeige geht auf einen Vorfall während des Trainingscamps in Montevideo, Uruguay, zurück.

Alianza Lima hat die Kündigung des Vertrags von Carlos Zambrano, peruanischem zentralem Verteidiger und ehemaligem Boca-Juniors-Spieler, nach gegenseitigem Einvernehmen angekündigt. Diese Entscheidung folgt auf eine Anzeige wegen mutmaßlichen sexuellen Missbrauchs durch eine 22-jährige Argentinierin, die auch Miguel Trauco und Sergio Peña betrifft, die den Klub Wochen zuvor aus demselben Grund verlassen hatten. Der Vorfall ereignete sich während des Trainingscamps von Alianza Lima in Montevideo, Uruguay. Laut Anzeige wurden die Frau und eine Freundin von Zambrano ins Teamhotel eingeladen. Im Zimmer teilten sie alkoholische Getränke mit Trauco und Peña, woraufhin sie, nach ihrer Aussage, von den drei Spielern sexuell missbraucht wurde. Nach dem Vorfall kehrte die Anzeigende nach Argentinien zurück und suchte medizinische Hilfe in der Clínica San Juan de Dios in San Isidro auf, wo sie die Ereignisse meldete und die getragene Kleidung aufbewahrte, die für die Ermittlungen entscheidend sein könnte. Am 21. Januar ging sie ins Hospital Muñiz und stellte die Strafanzeige. Der Fall wird vom Juzgado Nacional en lo Criminal y Correccional N°14 unter Leitung von Richter Rabbione bearbeitet und als sexueller Missbrauch mit carnalem Zugang klassifiziert. Erste richterliche Maßnahmen umfassen die Intervention der División Delitos de Violencia Sexual, die Beschlagnahme der übergebenen Kleidung, die Sammlung medizinischer Unterlagen, forensische Untersuchungen, biologische Probenentnahme und prophylaktische Behandlung. Zum Schutz erhielt die Frau einen Panikknopf und Unterstützung vom Programa 137 für Opfer sexueller Gewalt. Als Reaktion gab Alianza Lima eine Erklärung heraus, in der die drei Spieler unbefristet vom ersten Team getrennt und ein internes Disziplinarverfahren eingeleitet wurden. „Der Klub hat die beteiligten Fußballer unbefristet vom Männer-Profiteam getrennt und ein Disziplinarverfahren gemäß unseren internen Vorschriften eingeleitet“, hieß es in der Stellungnahme der Institution.

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