Quellen aus dem Umfeld von Banyana Banyana haben Bedenken hinsichtlich Uneinigkeiten unter dem Trainerstab vor dem Women’s Africa Cup of Nations geäußert. Der südafrikanische Fußballverband hat jegliche Zwistigkeiten zurückgewiesen. Das Turnier beginnt am 26. Juli und dient zugleich als Qualifikation für die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2027.
Informanten berichteten der Daily Maverick, dass die Spannungen zwischen der Assistenztrainerin Thinasonke Mbuli und dem Kraft- und Konditionstrainer Ridhaa Allie nach der Japan-Tour des Teams im Juni 2026 zugenommen hätten. Sie behaupteten, dass Mbuli und Allie einen Großteil der Arbeit leisteten, während Cheftrainerin Desiree Ellis das öffentliche Lob erhalte. Eine Quelle gab an, dass die Spielerinnen unzufrieden seien und beschrieb die Situation als unangenehm.
Der SAFA wies die Vorwürfe in einer Stellungnahme zurück. Es wurde erklärt, dass Ellis und Mbuli seit mehr als einem Jahrzehnt mit gegenseitigem Respekt und ohne offizielle Beschwerden zusammenarbeiten. Der Verband fügte hinzu, dass die Spielerauswahl allein in der Verantwortung der Cheftrainerin liege und einem transparenten, leistungsorientierten Prozess folge.
Die Quellen äußerten zudem die Befürchtung, dass sich die berichteten Differenzen auf die Leistung beim WAFCON auswirken könnten, das für den Zeitraum vom 26. Juli bis 16. August geplant ist. Sie wiesen darauf hin, dass das Team das Halbfinale erreichen müsse, um sich direkt für die Weltmeisterschaft 2027 in Brasilien zu qualifizieren. Ellis, Mbuli und Allie reagierten nicht auf Bitten um Stellungnahme.