Amanda Seyfried spielt Bedeutung eines Oscar-Siegs herunter

Amanda Seyfried hat erklärt, dass ein Oscar-Sieg für ihre Karriere zu diesem Zeitpunkt nicht wichtig ist. In einem Interview mit The New Yorker betonte die Schauspielerin den Wert von Nominierungen gegenüber Siegen und hob ihren Fokus auf Langlebigkeit durch bewusste Entscheidungen hervor. Sie blickte auf vergangene Nominierungen und aktuelle Erfolge inmitten der Award-Saison zurück.

Amanda Seyfried hat kürzlich ihre Sicht auf die Academy Awards in einem Interview mit The New Yorker geteilt und betont, dass ein Sieg nicht essenziell für ihre berufliche Erfüllung ist. „Ich bin so weit gekommen ohne einen Academy Award, warum sollte ich jetzt einen brauchen?“, sagte sie. Seyfried stellte die bleibende Wirkung von Oscar-Siegen infrage und fragte: „Erinnert ihr euch, wer in den letzten zehn Jahren gewonnen hat? Nicht der Sieg ist wichtig. Es ist die Nominierung.“Sie anerkannte die Vorteile der Anerkennung und merkte an: „Es katapultiert einen nach vorn. Das ist eine Tatsache.“ Allerdings klärte sie ihre aktuelle Haltung: „Brauche ich jetzt einen in einer Woche oder zwei oder wann auch immer? Nein, natürlich nicht. Wäre es toll? Klar, aus allen Gründen. Aber es ist nicht notwendig.“Seyfried hat noch keinen Oscar gewonnen, erhielt aber 2021 eine Nominierung als beste Nebendarstellerin für ihre Rolle in „Mank“. Ihre Leistung im Dezember-Release „The Testament of Ann Lee“ brachte ihr Nominierungen als beste Hauptdarstellerin bei den Golden Globes und Critics’ Choice Awards ein, was auf eine mögliche Academy-Berücksichtigung hindeutet.Bei der Reflexion über ihren Karriereweg betonte Seyfried die Bedeutung von Langlebigkeit: „Langlebigkeit in der Schauspielkarriere ist geplant. Langlebigkeit geht um bewusste Entscheidungen, Kunst zu machen inmitten der großen kommerziellen Dinge, die Spaß machen und bezahlen.“ Sie äußerte Zuversicht bezüglich ihres Pfades und sagte, sie habe sich bereits „bewiesen“ und arbeite daran, „die Leute davon zu überzeugen, mir schwierige Dinge anzuvertrauen“.Seyfried sprach auch über Karriereschwankungen: „Wir alle haben Höhen und Tiefen in unseren Karrieren, und wie wir wahrgenommen werden, kann sich von Tag zu Tag ändern, aber ich bin konsequent in meinen Entscheidungen und in meinen Werten und Bedürfnissen.“ Sie verwies auf jüngste Erfolge wie „The Housemaid“, die „Geld eingebracht“ hat, im Gegensatz zu früheren Projekten wie „Mamma Mia!“, „Ted 2“ und „A Million Ways to Die in the West“, die trotz hoher Erwartungen floppten.

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