Der neue Defensive Coordinator der Pittsburgh Steelers, Patrick Graham, wurde dazu aufgefordert, eine Leistungssteigerung der Inside Linebacker Patrick Queen und Payton Wilson zur Priorität zu machen. Mike Jones von The Athletic schrieb, dass das Duo für eine erfolgreiche Umgestaltung der teuersten Defense der Liga mehr Disziplin und eine präzisere Ausführung zeigen müsse.
Jones merkte an, dass die Steelers gegen den Lauf nur durchschnittlich abschnitten und bei Third-Down-Situationen im unteren Drittel der Liga rangierten. Er erklärte, dass sowohl Queen als auch Wilson über die nötige Athletik verfügen, um vielseitig beizutragen, jedoch gezieltes Coaching benötigen, um zu konstanten Leistungsträgern der Einheit zu werden. Queen unterschrieb einen Rekordvertrag als externer Free Agent bei Pittsburgh, hatte jedoch mit verpassten Tackles, Kommunikationsfehlern und fallengelassenen Interceptions zu kämpfen. Jones schlug vor, dass Graham Queen in Situationen bringt, die die Komplexität vor dem Snap reduzieren und ein schnelleres Spiel ermöglichen. Wilson zeigt eine solide Quote bei verpassten Tackles, hat jedoch Probleme mit der Gap-Disziplin und läuft oft an seinen Zuweisungen vorbei in gegnerische Blöcke. Wilson geht in seine dritte Saison und könnte in der nächsten Offseason Free Agent werden, während über eine Vertragsverlängerung für Queen bislang nichts berichtet wurde. Pittsburgh investierte viel Zeit im Draft in die Position des Inside Linebackers, wählte jedoch mit seinen zehn Picks im Jahr 2026 keinen Spieler für diese Rolle aus. Jones kam zu dem Schluss, dass die Linebacker nach den Verbesserungen in der Defensive Line und der Secondary nun keine Ausreden mehr haben.