Der argentinische Co-Trainer Roberto Ayala erklärte, er werde sich nach einem Zusammenstoß im WM-Finale persönlich bei Spaniens Dani Olmo entschuldigen. Ayala bestritt, zugeschlagen zu haben, und beschrieb den Vorfall während des Handgemenges, das auf Argentiniens 1:0-Niederlage gegen Spanien folgte, als bloßen Schubser.
Die Konfrontation ereignete sich am Sonntag nach dem Finale im MetLife Stadium in New Jersey. Ayala war an dem Versuch beteiligt, die Spieler inmitten mehrerer Vorfälle zu trennen, bei denen unter anderem Leandro Paredes seinen Gegenspieler Eric Garcia am Hals gepackt hatte.
In einem Interview mit Valencia Capital Radio am Dienstag sagte Ayala, seine Absicht sei lediglich gewesen, die Spieler voneinander zu trennen. Er fügte hinzu, dass der Kontakt mit Olmo "eher ein Schubser als alles andere" und kein Faustschlag gewesen sei.
Ayala verteidigte zudem die Entscheidung der argentinischen Mannschaft, sich während der Siegerehrung abzuwenden. Er sagte, das Team habe sich dazu entschlossen, stattdessen den Fans zu danken, da die meisten Zuschauer in einem Stadionbereich saßen.
Der 53-jährige ehemalige Verteidiger erklärte, er übernehme die volle Verantwortung für seine Handlungen und werde Olmo aufsuchen, um sich direkt bei ihm zu entschuldigen.