Nach der Niederlage gegen Spanien im Finale der Weltmeisterschaft 2026 sorgte das argentinische Team für Kontroversen, da sich die Spieler während der Trophäenübergabe vom Podium abwandten. Spanische Medien bezeichneten den Akt als respektlos, während Quellen aus dem Umfeld der Mannschaft berichten, dass die Spieler sich bei ihren Fans bedanken wollten.
Das Finale fand im MetLife Stadium in New York statt, wo Spanien Argentinien in der Verlängerung mit 1:0 besiegte. Während der Zeremonie positionierte sich ein Großteil der argentinischen Spieler mit Blickrichtung zu den Zuschauerrängen statt zum Podium.
Spanische Medien wie Marca und AS titelten über einen vermeintlichen "Mangel an Respekt" und stellten die Sportsgeist des Teams in Frage. Der spanische Verteidiger Aymeric Laporte wies auf Aktionen hin, die bei Spielen Argentiniens "durchgehen gelassen werden".
Spaniens Dani Olmo spielte den Vorfall herunter: "No nos importa. Lo importante son los valores que quieres transmitir". Argentinische Quellen deuten darauf hin, dass die Geste dazu diente, den anwesenden Fans und Familien zu danken.
Das FIFA-Protokoll schreibt nicht vor, dass der unterlegene Finalist bei der Trophäenübergabe zusehen muss. Im Jahr 2022 verließ Frankreich vor der Krönung Argentiniens das Spielfeld, ohne dass es zu ähnlicher Kritik kam.