Der Country-Risk-Index Argentiniens fiel am 3. Dezember und schloss bei 639 Basispunkten gemäß dem EMBI von JP Morgan. Dieser Rückgang um 5 Punkte gegenüber dem vorherigen Schlusskurs signalisiert wachsende Zuversicht in Staatsanleihen. Der positive Trend stimmt mit der Erholung dollar-denominierter Anleihen überein.
Der Country-Risk-Index, gemessen vom Investmentbank JP Morgan über seinen EMBI (Emerging Markets Bond Index), schloss am 3. Dezember bei 639 Basispunkten. Dies entspricht einem Rückgang um 5 Punkte gegenüber dem vorherigen Schlusskurs von 647 Punkten. Die Sitzung eröffnete bei 647 und erreichte ein Tagestief von 636, was einen klaren Abwärtstrend anzeigt.
Die Verbesserung des Indikators, der die Prämie widerspiegelt, die Investoren für argentinische Schulden im Vergleich zu US-Staatsanleihen verlangen, resultiert aus der anhaltenden Erholung der Global- und Bonar-Anleihen in Fremdwährung. Dollar-denominierte Staatsanleihen stiegen im Durchschnitt um 0,4 %, was den Index nach unten trieb.
In der vergangenen Woche hat sich das Länderrisiko unter 650 Punkten konsolidiert. Am 2. Dezember blieb es stabil bei 647, und November endete bei etwa 648 Punkten, was darauf hindeutet, dass die Märkte die wirtschaftliche Aussicht positiv bewerten.
Analysten betonen, dass ein konstantes Durchbrechen unter 600 Punkte, um den Weg für die Rückkehr auf die internationalen Schuldenmärkte zu ebnen, erfordert, dass die Zentralbank echte internationale Reserven anhäuft. Dies wird als grundlegend zur Beruhigung der Bedenken hinsichtlich der Zahlungsfähigkeit des Landes angesehen.
Das Länderrisiko berechnet die Renditeausfall zwischen argentinischen Staatsanleihen und US-Treasuries, ausgedrückt in Basispunkten (wobei 1 Punkt 0,01 % entspricht). Ein niedrigerer Wert bedeutet geringere Kreditkosten, obwohl das Fallen unter 600 Punkte eine zentrale Herausforderung für die Regierung bleibt.