Atlético de Madrid hat den FC Barcelona im Hinspiel des Champions-League-Viertelfinals 2025/2026 mit 2:0 im Camp Nou besiegt. Julián Álvarez traf nach einem Platzverweis gegen Pau Cubarsí per Freistoß, bevor Alexander Sørloth den Sieg besiegelte. Barcelonas Trainer Hansi Flick kritisierte die Schiedsrichterleistung scharf, da seinem Team ein Elfmeter verwehrt geblieben sei.
Atlético de Madrid hat den FC Barcelona im Hinspiel des Champions-League-Viertelfinals mit 2:0 im Camp Nou besiegt. Julián Álvarez eröffnete kurz vor Ende der ersten Halbzeit mit einem direkten Freistoß den Torreigen, nachdem Pau Cubarsí wegen eines Fouls an Giuliano Rambaudi des Feldes verwiesen worden war. Alexander Sørloth baute die Führung in der zweiten Halbzeit mit einem Kopfball nach einer Flanke von Valentín Ruggeri aus.
Schiedsrichter Kovács zog den VAR hinzu, um Cubarsí die glatt rote Karte zu zeigen – für den jungen Innenverteidiger war es der zweite Platzverweis seit seinem Debüt in der ersten Mannschaft. Barcelonas Trainer Hansi Flick hinterfragte die Entscheidung: "Ich bin mir nicht sicher, ob die Berührung ausgereicht hat". Deutlicher äußerte er sich zum Handspiel von Marc Pubill im Strafraum von Atlético: "Ich verstehe nicht, warum der VAR nicht eingegriffen hat. Es hätte Elfmeter, Gelb-Rot und damit Platzverweis geben müssen".
Barcelonas Ronald Araujo hatte die Szene des Platzverweises nicht genau gesehen, glaubt aber an ein Comeback: "Diese Mannschaft hat das Potenzial, zurückzukommen". Atléticos Antoine Griezmann mahnte zur Vorsicht: "Wir freuen uns über den Sieg, aber es liegt noch viel Arbeit vor uns. Das Halbfinale ist noch weit weg".
Die Spannungen waren groß: Der Mannschaftsbus von Atlético wurde trotz starker Polizeipräsenz mit Gegenständen beworfen, wobei zwei Scheiben zu Bruch gingen. Das Rückspiel findet in sechs Tagen im Metropolitano statt.