Der Vorsitzende der Afrikanischen Union-Kommission, Mahmoud Youssouf, hat die G20-Mitgliedstaaten aufgefordert, Bemühungen zur Stärkung des innerafrikanischen Handels und der Investitionen zu unterstützen. Bei einer wichtigen Veranstaltung am Rande des G20-Gipfels in Johannesburg betonte er die Rolle der entwickelten Nationen für den Erfolg des Afrikanischen Kontinentalen Freihandelsgebiets. Deutschland kündigte während der Zusammenkunft erhebliche finanzielle Unterstützung für verwandte Initiativen an.
Die Veranstaltung, bekannt als G20 Compact with Africa, fand am Rande des G20-Gipfels im Nasrec in Johannesburg statt. Sie wurde von südafrikanischem Vizepräsident Paul Mashatile, deutschem Bundeskanzler Friedrich Merz und AU-Vorsitzendem João Lourenço moderiert und konzentrierte sich auf die Steigerung von Investitionen im gesamten Kontinent.
Mahmoud Youssouf, Vorsitzender der Afrikanischen Union-Kommission, sprach zur Versammlung und betonte die Bedeutung der Beteiligung der G20-Staaten. Er erklärte, dass der Erfolg des Afrikanischen Kontinentalen Freihandelsgebiets (AfCFTA) maßgeblich vom Unterstützung der entwickelten Nationen abhängt, um inklusives Wachstum und nachhaltige Entwicklung zu fördern.
Das Compact with Africa ist eine G20-Initiative, die darauf abzielt, afrikanische Unternehmen mit internationalen Investoren zu verbinden, privates Kapital anzuziehen und Beschäftigungsmöglichkeiten zu schaffen. Kanzler Merz hob das Engagement Deutschlands hervor und gab eine Zusage von 3,2 Milliarden Euro für das Programm bekannt. Er verkündete ferner, dass Deutschland eine Beteiligung an der African Trade and Investment Development Insurance Facility übernehmen werde, was das Engagement Berlins für stärkere Investitionen in Afrika unterstreicht.
Diese Zusammenkunft unterstreicht die laufenden Bemühungen, die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Afrika und globalen Mächten zu festigen, wobei das AfCFTA als Eckpfeiler für regionale Integration und Wohlstand positioniert wird.