Behörden bestätigen Massaker im ländlichen Suaza

Mindestens drei Männer starben gestern Nacht bei einem bewaffneten Angriff im ländlichen Gebiet der Gemeinde Suaza, Huila. Der Vorfall, der dissidenten Gruppen der FARC zugeschrieben wird, ereignete sich in der Vereda La Unión. Die Behörden untersuchen in einem Grenzgebiet zu Caquetá.

Der bewaffnete Angriff ereignete sich in der Vereda La Unión, eine Stunde vom städtischen Zentrum von Suaza entfernt, in einem Grenzgebiet zum Departamento Caquetá. Laut Oberst Carlos Eduardo Téllez, Kommandeur der Polizei von Huila, „Leider verloren drei Personen ihr Leben nach einem bewaffneten Angriff in einem Likörverkaufsbetrieb. Laut ersten Informationen sollen Männer, die sich auf Motorrädern bewegten, am Ort eingetroffen sein und unkontrolliert auf mehrere dort anwesende Personen geschossen haben“.

Die Opfer, deren Identitäten derzeit unbekannt sind, wurden in einem Likörverkaufsbetrieb angegriffen. Der Vorfall wird dissidenten Gruppen der FARC zugeschrieben, obwohl die Behörden keine weiteren Details zu den Tätern geliefert haben.

Das Technische Untersuchungskorps (CTI) des Generalstaatsanwaltsamts führt dringende Maßnahmen am Tatort durch, um die Fakten zu klären. Suaza, eine Gemeinde im Süden von Huila, war in der Vergangenheit Schauplatz von Gewalt im Zusammenhang mit bewaffneten Gruppen, aufgrund ihrer strategischen Lage nahe der Grenze zu Caquetá.

Dieser Vorfall unterstreicht die anhaltende Gewalt in den ländlichen Gebieten Kolumbiens, wo FARC-Dissidenten trotz Friedensbemühungen weiterhin operieren. Die Behörden haben die polizeiliche Präsenz in der Region verstärkt, um weitere ähnliche Taten zu verhindern.

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