Beamte der Staatlichen Zivilgarde haben ein illegales Überwachungskameranetzwerk in Ciudad Valles, San Luis Potosí, demontiert, das angeblich von kriminellen Gruppen genutzt wurde, um Polizeibewegungen zu überwachen. Die Operation entfernte 13 Kameras von Masten und Gebäudefassaden in mehreren Vierteln. Es wurden keine Festnahmen gemeldet, aber die Untersuchungen laufen weiter.
In einer kürzlichen Operation hat die Staatliche Zivilgarde (GCE) von San Luis Potosí ein illegales Überwachungskameranetzwerk in Ciudad Valles demontiert. Die Kameras, die an Masten und Gebäudefassaden in den Vierteln Norte Residencial, Montecillos und im Stadtzentrum angebracht waren, sollen verwendet worden sein, um Mitglieder krimineller Organisationen über die Präsenz der Polizei zu alarmieren.
Die Ausrüstung, bestehend aus 13 Kameras, wurde beschlagnahmt und an das Generalstaatsanwaltsamt (FGE) zur weiteren Untersuchung übergeben. Laut offiziellem Bericht funktionierten die Kameras ohne Genehmigung und waren Teil eines Systems zur Überwachung der Strafverfolgungsbehörden. Trotz der Beschlagnahmung wurden während der Aktion keine Personen festgenommen.
Das Staatsanwaltsamt wird die Untersuchungen fortsetzen, um herauszufinden, wer das System installiert und betrieben hat. Das Staatssekretariat für Sicherheit betonte, dass es ähnliche Operationen in der Region durchführen wird, um weitere solcher Geräte aufzuspüren. Es rief auch die Bürger erneut dazu auf, verdächtige Installationen im Zusammenhang mit organisiertem Verbrechen anonym zu melden.
Diese Demontage unterstreicht die Bemühungen der Behörden, Überwachungstaktiken des organisierten Verbrechens in der Region zu bekämpfen.