Rettungsteams in Ulsan haben den Leichnam des letzten vermissten Arbeiters aus einem eingestürzten Kesselkamin eines Wärmekraftwerks am 14. November geborgen. Der Unfall am 6. November fing sieben Arbeiter ein, wobei die Leichen der anderen sechs bereits geborgen wurden. Damit endet die Suche nach dem tragischen Abrissunfall nach 40 Jahren Nutzung.
Am 6. November stürzte der 63 Meter hohe Turm 5 eines Wärmekraftwerks in Ulsan, das von der staatlichen Korea East-West Power Co. betrieben wird, während der Abrissarbeiten ein. Der Turm war 40 Jahre lang bis 2021 in Betrieb gewesen. Der Vorfall fing sieben Arbeiter ein, und die Behörden hatten bereits die Leichen von sechs von ihnen geborgen.
Um die Suche zu erleichtern und Risiken zu beseitigen, wurden am Dienstag, dem 12. November, zwei benachbarte Türme gesprengt. Am 14. November lokalisierte die Feuerwehr den letzten Vermissten und begann, Metallstrukturen durchzuschneiden, um das Gebiet zu erreichen. Der Leichnam wurde kurz darauf geborgen, womit die Operation für alle sieben Opfer abgeschlossen wurde.
Der Unfall hat Diskussionen über Sicherheitsprotokolle bei Abrissarbeiten ausgelöst, wobei Korea East-West Power Co. die Ursache untersucht. Beamte betonten vorsichtige Maßnahmen, um weitere Gefahren während der Rettung zu minimieren.