Autoren veröffentlichen leeres Buch als Protest gegen KI-Nutzung ihrer Werke

Mehr als 10.000 Autoren haben ein leeres Buch erstellt, um gegen die unbefugte Nutzung ihrer Werke zum Trainieren von KI-Modellen zu protestieren. Die von Komponist Ed Newton-Rex angeführte Initiative soll die Diskussionen zum britischen Urheberrecht beeinflussen. Exemplare werden auf der London Book Fair verteilt, um Bewusstsein zu schaffen.

Während die britische Regierung nächste Woche vorgeschlagene Änderungen am Urheberrecht prüfen wird, haben 10.000 Autoren eine einzigartige Protestpublikation herausgebracht. Mit dem Titel Don’t Steal This Book enthält der Band außer einer Liste der teilnehmenden Autoren keine Inhalte und symbolisiert damit die Leere, die KI-Unternehmen hinterlassen, indem sie kreative Werke ohne Erlaubnis scrapen.  Der Projektanfang geht auf den Komponisten und Aktivisten Ed Newton-Rex zurück. Befürworter planen, 1.000 Exemplare während der laufenden London Book Fair zu verteilen, um das Thema ins Rampenlicht zu rücken und Politiker zum Handeln aufzufordern. Ihre Botschaft betont die Notwendigkeit, „die britischen Kreativen zu schützen und die Legalisierung des Diebstahls kreativer Werke durch KI-Unternehmen abzulehnen.“  Diese Aktion unterstreicht die wachsenden Bedenken unter Schaffenden hinsichtlich der Auswirkungen von KI-Technologien auf geistiges Eigentum. Der Zeitpunkt passt zum bevorstehenden Gutachten der Regierung zu Urheberrechtsreformen und bietet Autoren eine Plattform, ihre Positionen inmitten sich wandelnder digitaler Politiken zu äußern.

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