„Cozy Game“-Bibliothekar entfacht KI-Debatte auf Steam

Librarian: Tidy Up the Arcane Library erlangte kurz nach seiner Veröffentlichung im Mai auf Steam und Twitch große Popularität. Der Indie-Titel erntete jedoch Kritik, nachdem die Entwickler eine begrenzte Nutzung generativer KI offenlegten. Einige Streamer sagten daraufhin geplante Übertragungen ab.

Das Spiel, das von dem zweiköpfigen Team ArtRising entwickelt wurde, erreichte 29.000 gleichzeitige Spieler. Die Spieler sortieren über 3.000 Bücher in einer Fantasy-Bibliothek und schalten dabei magische Werkzeuge frei, die den Prozess beschleunigen. In der Offenlegung auf der Steam-Seite heißt es, dass vier Assets durch KI verfeinert wurden und einige Texte KI-gestützte Grammatikkorrekturen durchliefen. Die Entwickler beschrieben die KI als unterstützendes Werkzeug, wobei alle endgültigen Arbeiten von Hand überprüft wurden. Auf die Offenlegung folgte ein „Backlash“. Die Streamerin Janken Pomme sagte eine für den 2. Juni geplante Übertragung ab und verwies auf ihre Ablehnung von KI in jeglicher Form. Eine kleine Anzahl von Rezensenten stellte infrage, ob weitere, nicht offengelegte KI-Inhalte bei Buchtiteln und Covern verwendet wurden. Die Bewertungen bleiben insgesamt „Sehr positiv“. Viele Spieler spielen den Titel trotz der Debatte weiterhin.

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