Eine neue Branchenumfrage zeigt, dass jeder befragte japanische Entwickler von Online-Spielen derzeit generative KI-Tools einsetzt. Die Ergebnisse stammen aus der Ausgabe 2026 des JOGA Online Game Market Research Report.
Der Bericht weist auf eine vollständige Akzeptanz unter den Entwicklern hin. Googles Gemini führt mit einer Nutzungsrate von 94 Prozent bei der Beliebtheit, gefolgt von Anthropics Claude mit 84 Prozent und Microsofts GitHub Copilot mit 76 Prozent. Die häufigsten Anwendungsbereiche betreffen die Analyse von Nutzerpräferenzen und die Vorhersage von Nutzerverhalten.
Spieler äußerten Bedenken hinsichtlich Urheberrechtsverletzungen und des Risikos, dass sich Spiele zu sehr ähneln könnten. Dies stellt einen Anstieg gegenüber der Umfrage zur Tokyo Game Show 2025 dar, bei der eine Akzeptanz von 50 Prozent unter einer breiteren Gruppe von Entwicklern festgestellt wurde.
Unternehmen wie Capcom haben eine gewisse Effektivität der Technologie festgestellt, während kreative Entscheidungen weiterhin in menschlicher Hand bleiben. Sony hat in Investorenunterlagen eine ähnliche Ansicht geäußert. Bei den eingesetzten Tools handelt es sich weiterhin um allgemeine Programme und nicht um spezialisierte Asset-Generatoren.