Die Generation Z äußert sich unter allen Altersgruppen am wenigsten optimistisch über die Zukunft der KI, obwohl eine Mehrheit täglich auf die Technologie angewiesen ist. Nur 18 Prozent der Generation Z blicken hoffnungsvoll auf KI, während fast die Hälfte glaubt, dass die Risiken den Nutzen überwiegen. Dennoch geben 56 Prozent an, KI in ihrem Alltag zu verwenden.
Ein Bericht hebt hervor, dass die Generation Z trotz der häufigen Nutzung der Tools die größten KI-Skeptiker sind. Umfragen zeigen, dass nur 18 Prozent der jungen Menschen hoffnungsvoll in die KI-Zukunft blicken, während fast 50 Prozent sagen, dass die Risiken den Nutzen übersteigen. Dennoch binden 56 Prozent KI in ihren Alltag ein, oft aus Notwendigkeit angesichts des Drucks auf dem Arbeitsmarkt und der bildungsbezogenen Anforderungen an deren Nutzung. Institutionen forcieren die KI-Integration durch finanzielle Anreize, doch Lehrkräfte kämpfen mit ethischen Bedenken und Hinweisen darauf, dass sie das Lernen behindern könnte. Berufliche Ratschläge warnen gleichzeitig davor, dass KI Arbeitsplätze verdrängen wird, halten sie aber für die Beschäftigung für unverzichtbar. Junge Menschen sehen sich widersprüchlichen Signalen gegenüber: KI verspricht eine Revolution, scheitert aber an grundlegenden Dingen wie Drive-in-Bestellungen oder präzisen Informationen und neigt zu 'Halluzinationen'. Unternehmen, die KI-Visionen verfolgen, haben Personal abgebaut, nur um es für Fehlerkorrekturen wieder einzustellen, wie Beispiele wie das kostspielige Sora-Tool von OpenAI zeigen, das täglich eine Million Dollar verschlingt. Disney erforscht KI für maßgeschneiderte Charakter-Abenteuer, die an kostenpflichtige Erlebnisse gebunden sind. Der Kühlungsbedarf von Rechenzentren hat Diskussionen über extreme Maßnahmen wie Mondbasen ausgelöst. Janus Rose von The Verge bemerkt: „Die Tatsache, dass sich so viele junge Menschen dieser Gefahren bewusst sind, während sie die Tools nutzen, zeigt, dass sie den Hype der KI-Befürworter nicht glauben.“ Rose fügt hinzu, dass die Generation Z KI mit einem hohen Bewusstsein für deren Grenzen betrachtet und sie mit Fast Food vergleicht – verlockend um 3 Uhr morgens, aber langfristig schädlich. „Die Nutzung von KI ist kulturell toxisch geworden“, schreibt Rose und weist auf den Spott in den sozialen Medien über KI-generierte Inhalte hin, die als unecht und uncool angesehen werden, insbesondere wenn sie Kreativität umgehen.