Sega hat nach Online-Kritik seine Nutzung von generativer KI bei der Entwicklung von Crazy Taxi: World Tour klargestellt. Serienschöpfer Kenji Kanno erklärte, die Technologie habe den Künstlern lediglich als Referenzwerkzeug gedient. Das Unternehmen betonte, dass sämtliche finalen Assets von Menschen erstellt wurden.
Sega stellte Crazy Taxi: World Tour auf dem Xbox Summer Showcase vor. Ein Hinweis auf der Steam-Seite des Spiels gab an, dass generative KI-Tools zur Unterstützung der Entwickler eingesetzt wurden, damit diese sich auf kreative Aufgaben konzentrieren konnten. Die Erklärung spezifizierte, dass keine KI in Bezug auf Darsteller verwendet wurde. Gegenüber Game Informer teilte Sega mit, dass die Technologie bei der Entwicklung von Hintergrund-Assets half und sämtliches KI-generiertes Material vom Team geprüft wurde. Während der Play Days auf dem Summer Game Fest erläuterte Kanno den Prozess in einer Präsentation für Pressevertreter. „Wir haben es als Referenz genutzt“, so Kanno über einen Übersetzer. „Unsere Künstler haben also Ideen generiert, sich das Bild angesehen und dann das eigentliche Objekt gezeichnet.“ Er fügte hinzu, dass vom Programmieren bis hin zu den Assets alles von Menschen gemacht wurde. Kanno merkte an, dass generative KI auch in Zukunft ein kontroverses Thema bleiben dürfte, bestätigte jedoch ihre begrenzte Rolle im Spiel.