Bayer Leverkusen besiegt Borussia Dortmund im DFB-Pokal-Achtelfinale

Borussia Dortmund ist im Achtelfinale des DFB-Pokals gegen Bayer Leverkusen ausgeschieden. Die Werkself siegte im Dortmunder Heimspiel mit 1:0 und rächt damit die kürzliche Bundesliga-Niederlage. Ibrahim Maza erzielte das entscheidende Tor in der 34. Minute.

Borussia Dortmund musste im fünften Jahr in Folge früh im DFB-Pokal ausscheiden. Am Dienstagabend verlor der BVB das Heimspiel gegen Bayer Leverkusen mit 0:1 (0:1). Das Tor des Tages erzielte Ibrahim Maza in der 34. Minute, nachdem die Dortmunder Verteidigung im eigenen Strafraum zögerlich agierte und Maza im Nachschuss ins lange Eck traf.

Nur drei Tage zuvor hatte Dortmund in der Bundesliga mit 2:1 gegen Leverkusen gewonnen, doch im Pokal knüpften beide Teams an das torrearme Spiel an. Die Gastgeber reagierten auf das Gegentor mit ihrer besten Phase der ersten Halbzeit, doch Karim Adeyemi vergab drei Chancen nacheinander: Ein Volleyschuss rutschte ab (39.), ein schwacher Abschluss führte zu einer Rettung vor der Linie (40.), und ein Schuss von der Strafraumkante ging vorbei (42.).

Nach der Pause dominierte Dortmund, ohne den Bayer-Torhüter Mark Flekken ernsthaft zu gefährden. Ein Treffer von Martin Terrier wurde in der 60. Minute wegen Abseits aberkannt. Trainer Niko Kovač, der Serhou Guirassy überraschend auf der Bank gelassen hatte, reagierte mit einem dreifachen Wechsel in der 67. Minute: Guirassy, Julian Brandt und Maximilian Beier kamen für Fábio Silva, Carney Chukwuemeka und Julian Ryerson. Patrik Schick vergab kurz darauf die beste Chance der Gäste mit einem Kopfball.

Kovač betonte vor dem Spiel bei Sky, dass Guirassys Bankplatz nichts mit dessen verweigertem Handschlag nach der Auswechslung am Samstag zu tun habe: „Das hat überhaupt nichts mit der Vorgeschichte zu tun, er hat im Pokal in Frankfurt auch nicht von Anfang an gespielt.“ Nach dem Spiel sagte Dortmunds Waldemar Anton bei Sky: „Wir haben genügend Chancen, das Tor zu machen. Das ist uns leider nicht gelungen. Das ist brutal bitter.“ Kapitän Emre Can ergänzte: „Das ist Wahnsinn, dass wir hier mit null Toren dastehen.“ Vor 81.365 Zuschauern verteidigte Bayer clever und zieht ins Viertelfinale ein.

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