Die Cincinnati Bengals lehnten ein substanzielles Angebot der Miami Dolphins ab, die No. 1-Pick im NFL Draft 2020 zu tauschen, wodurch sie Quarterback Joe Burrow auswählen konnten. Miami wollte mit vier First-Round-Picks vier Plätze nach oben rücken, wurde aber sofort abgewiesen. Diese Enthüllung kommt inmitten aktueller Probleme beider Teams, während sie sich auf ein bevorstehendes Duell vorbereiten.
Im NFL Draft 2020 unternahmen die Miami Dolphins einen kühnen Versuch, die Top-Auswahl von den Cincinnati Bengals zu erwerben. Laut einem Bericht von ESPN bot Miami vier First-Round-Picks, um von Position No. 5 auf No. 1 zu springen, mit dem Ziel, Joe Burrow statt Tua Tagovailoa zu draften, den sie letztlich auf Platz No. 5 wählten.
Die Bengals lehnten das Angebot jedoch sofort ab und verweigerten jegliche Trade-Gespräche. Diese Entscheidung erwies sich als entscheidend, da Burrow Cincinnati zu schnellem Erfolg führte, das Team 2021 zum Super Bowl und 2022 zum AFC Championship Game brachte. Trotz dieser Erfolge haben Verletzungen Burrow in drei weiteren Saisons für erhebliche Zeit außer Gefecht gesetzt, was zum aktuellen 4-10-Bilanz der Bengals und ihrem Ausbleiben aus den Playoffs seit 2022 beitrug.
Währenddessen kämpfen die Dolphins mit 6-8 mit ihren eigenen Quarterback-Problemen. Sie haben Tagovailoa kürzlich zugunsten des Seventh-Round-Rookie Quinn Ewers für die letzten drei Spiele der Saison auf die Bank gesetzt, was Zweifel an der langfristigen Zukunft des ehemaligen Alabama-Stars in Miami aufwirft.
Burrow hat Frustration über die Situation der Bengals geäußert, was Spekulationen über seine Bindung an Cincinnati anheizt. Das bevorstehende Spiel beider Teams in Miami erinnert an ihre unterschiedlichen Wege seit jener Draft-Nacht-Entscheidung. Für die Bengals wird es entscheidend sein, Burrows Bedenken zu klären und seine Gesundheit zu schützen, bevor die nächste Saison beginnt, während Miami weiter nach einem Franchise-Quarterback sucht.