Das Wild-Card-Wochenende der NFL hat die frühen Picks für den NFL Draft 2026 geklärt, wobei die Las Vegas Raiders aufgrund ihres liga-schlechtesten 3-14-Bilanz den No. 1-Pick sichern. Da Playoff-Ergebnisse die Teamtabellen umgestalten, sind die ersten 24 Picks nun festgelegt, obwohl Trades sie vor dem Event in Pittsburgh verändern könnten. Prospects wie der Heisman-Gewinner Fernando Mendoza sollen eine als relativ schwach gesehene Klasse anführen.
Die Reihenfolge des NFL Draft 2026 hat sich nach der Wild-Card-Runde der Playoffs herauskristallisiert und Klarheit für Teams außerhalb des Super-Bowl-Rennens geschaffen. Zu Wochenbeginn waren die ersten 18 Picks gesetzt, doch Ergebnisse aus Spielen wie Pittsburgh Steelers gegen Houston Texans im Monday Night Football am Montag haben die Top 24 finalisiert. Diese Positionen unterliegen noch möglichen Trades bis zum Draft, der für den 23.-25. April in Pittsburgh geplant ist. Die Las Vegas Raiders halten den No. 1-Pick mit einer 3-14-Bilanz und einer Strength of Schedule von .538, dicht gefolgt von den New York Jets (3-14, .552) und Arizona Cardinals (3-14, .571). Weitere Teams mit hohen Picks sind die Tennessee Titans (3-14, .574), New York Giants (4-13, .524), Cleveland Browns (5-12, .486) und Washington Commanders (5-12, .507). Playoff-Leistungen und Zusammenbrüche im Wild-Card-Wochenende haben diese Tabellen direkt beeinflusst, da ausgeschiedene Teams nun auf den Wiederaufbau via Draft fokussieren. Analysten sehen dies als schwächere First-Round-Klasse im Vergleich zu jüngeren Jahren, was zu mehr Trades wie 2022 führen könnte, das mit 18 First-Round-Deals einen Rekord aufstellte. Der Heisman-Trophy-Gewinner und Quarterback Fernando Mendoza von Indiana wird als Top-Pick projiziert, wobei Dante Moore von Oregon ebenfalls für frühe Auswahl im Gespräch ist, sein Zukunft jedoch ungewiss bleibt. Weitere bemerkenswerte Prospects sind Notre-Dame-Runningback Jeremiyah Love, USC-Wide-Receiver Makai Lemon und Ohio-State-Safety Caleb Downs. Mock Drafts unterscheiden sich leicht: Ryan Renner von CBS Sports sieht Raiders und Jets Quarterbacks wählen, während Ayrton Ostly von USA Today Raiders mit Mendoza, Jets mit Moore, Cardinals mit Alabamas Ty Simpson, Titans mit Ohios Arvell Reese und Giants mit Ohios Carnell Tate ausstattet. Das Draft-Ergebnis hängt von Spieler-Deklarationen bis zum 23. Januar-Frist und anschließenden Team-Manövern ab.