Die Peoples Democratic Party im Bundesstaat Benue hat Behauptungen zurückgewiesen, dass ihr Gouverneurskandidat für 2027, Chief Michael Aondoakaa, verfassungsrechtlich von der Wahl ausgeschlossen sei.
Die Partei veröffentlichte am Samstag eine Erklärung durch ihren staatlichen Pressesprecher Bright Antyo. Sie bezeichnete die Vorwürfe als falsch, irreführend und politisch motiviert, ohne jegliche rechtliche oder verfassungsrechtliche Grundlage. Antyo erklärte, dass kein Gericht Aondoakaa wegen eines Vergehens verurteilt habe, das ihn von der Kandidatur ausschließen würde. Er merkte an, dass Aondoakaa bereits 2015 an der PDP-Gouverneursvorwahl und 2022 an der APC-Gouverneursvorwahl teilgenommen habe, ohne dass es rechtliche Anfechtungen gegeben habe. Die Erklärung verwies auf Abschnitt 285(14)(9) der Verfassung von 1999 und argumentierte, dass jede Klage vor der Wahl mittlerweile verjährt sei. Aondoakaa ging nach der parteiinternen Vorwahl am 24. Mai 2026 als PDP-Kandidat hervor. Die PDP bekräftigte ihr Vertrauen in Aondoakaa und erklärte, dass sie ihren Wahlkampf auf Sicherheit, wirtschaftliche Erholung, landwirtschaftliche Transformation, industrielle Entwicklung und verantwortungsvolle Regierungsführung konzentrieren werde.