Dr. Maurice Vunobolki, der Gouverneurskandidat der Peoples Democratic Party im Bundesstaat Adamawa, erklärte am Sonntag, dass politische Wahlpaten den Ausgang von Wahlen dort nicht bestimmen.
Vunobolki äußerte sich gegenüber Journalisten in Abuja. Er erläuterte seinen Wechsel zurück von der All Progressives Congress zur PDP und verwies dabei auf die Befürchtung, dass Kandidaten vorgeschrieben werden könnten, sowie auf die Bestimmungen des Wahlgesetzes bezüglich Parteiwechseln nach dem Erwerb von Nominierungsunterlagen.
Er verwies auf vergangene Wahlen, darunter die Präsidentschaftsvorwahlen der APC im Jahr 2015, bei denen Rabiu Kwankwaso die Delegierten aus Adamawa gegenüber Atiku Abubakar für sich gewinnen konnte. Vunobolki merkte zudem an, dass Mallam Nuhu Ribadu mehrfach bei den PDP-Vorwahlen in dem Bundesstaat unterlegen war.
Der Kandidat zeigte sich zuversichtlich, dass die PDP unter Gouverneur Ahmadu Fintiri den Gouverneursposten verteidigen wird. Er lobte Fintiri für dessen Leistungen für die Demokratie sowie den Einsatz von Jägern und Bürgerwehren zur Bekämpfung der Unsicherheit. Er wies die Vermutung zurück, dass die Präsidentschaftskandidatur von Atiku Abubakar auf der Plattform des African Democratic Congress das Rennen in Adamawa beeinflussen würde.