Manuel Pellegrinis Real Betis rettete ein 0:0 im Auswärtsspiel bei Rayo Vallecano und rückt weiter von den Champions-League-Plätzen ab. Das Spiel war farblos, geprägt von frühen Verletzungen und territorialer Überlegenheit der Gastgeber ohne klare Chancen. Pellegrini lobte die defensive Stabilität seines Teams auf einem anspruchsvollen Platz.
Real Betis reiste zum LaLiga-Spieltag 16 ins Estadio de Vallecas zu Rayo Vallecano und endete torlos unentschieden, was die Herausforderungen des Spiels unterstrich. Das Match begann intensiv, wurde aber rasch von Verletzungen beeinträchtigt: Diego Llorente verließ in der 7. Minute mit einem Adduktorriss, unabhängig von seiner früheren Sehnenverletzung, und Rayos Jorge de Frutos ging in der 18. Minute ab.
Rayo beherrschte den Ballbesitz auf dem engsten Platz der LaLiga, auf dem zuvor Barcelona und Real Madrid unentschieden spielten. In der 28. Minute führte ein Freistoß von Florian Lejeune zu einem Abpraller, den Isi Palazón und Abdul Mumin wegen Abseits verpassten, wobei Álvaro Valles zentral für Betis’ Abwehr war. In der ersten Halbzeit saß Betis defensiv und konterte über Antony und Cucho Hernández, zur Halbzeit stand es 0:0.
In der zweiten Hälfte parierte Augusto Batalla einen Schuss von Aitor Ruibal in der 48. Minute. Rayos beste Chance kam in der 70., als Palazóns Linksschuss nach Pass von Camello die Latte traf. Betis konterte mit Schüssen von Marc Roca (78.) und Pablo García (88.), beide gestoppt von Batalla. Manuel Pellegrini, zufrieden mit dem Punkt, sagte: „Ich denke, es war ein faires Unentschieden. Beide Teams hatten ein paar Chancen. Es gab mehr Ballbesitz (von Rayo), aber ohne uns offensiv stark zu bedrohen.“ Er betonte die defensive Disziplin und den Mangel an Kreativität, den er auf die Ermüdung nach drei Spielen in einer Woche inklusive Reisen zurückführte.
Dieses Ergebnis platziert Betis auf Platz sechs mit 25 Punkten, neun hinter Atlético de Madrid, dem letzten Champions-League-Qualifikanten. Rayo rückt auf Platz 13 mit 18 Punkten vor.