Boca Juniors besiegte River Plate im Rahmen des 15. Spieltags des Torneo Apertura mit 1:0 im Estadio Monumental durch einen verwandelten Foulelfmeter von Leandro Paredes. Die von Darío Herrera geleitete Partie endete mit einer Kontroverse um einen von River kurz vor Schluss geforderten Strafstoß. Eduardo Coudet verlor damit seine Serie als ungeschlagener Trainer von River.
Boca Juniors gewann das Superclásico gegen River Plate im Estadio Monumental am 15. Spieltag des Torneo Apertura mit 1:0. Leandro Paredes traf in der 50. Minute der ersten Halbzeit per Elfmeter, den Schiedsrichter Darío Herrera nach einer VAR-Überprüfung wegen eines Handspiels von Lautaro Rivero gegeben hatte. Die Partie war körperbetont und bot nur wenige klare Torchancen. Sebastián Driussi verletzte sich und wurde in der 16. Minute durch Maxi Salas ersetzt, während bei Boca Paredes in der 26. Minute der zweiten Halbzeit aufgrund von Beschwerden ausgewechselt wurde und Ander Herrera für ihn in die Partie kam. Es kam zu Auseinandersetzungen, unter anderem zwischen Paredes und Marcos Acuña. In der 48. Minute der zweiten Halbzeit forderten die River-Spieler einen Strafstoß nach einem Schubser von Lautaro Blanco gegen Lucas Martínez Quarta, doch der Schiedsrichter ließ weiterspielen. Eduardo Coudet sagte in der Pressekonferenz: „Es war ein typisches Superclásico: hart umkämpft, keine Mannschaft konnte ihr Spiel aufziehen... Das Spiel wurde für uns mit dem Ausfall von Seba (Driussi) kompliziert“. Boca-Trainer Claudio Úbeda erklärte: „Wir hätten das Spiel früher entscheiden können“. Die Boca-Spieler feierten auf dem Platz mit dem Schlachtruf „Un minuto de silencio“ und in der Umkleidekabine mit Cumbia-Musik, angeführt von Miguel Merentiel.