Carry-Trader verlagern Fokus vom Dollar auf Schwellenländer

Wie Berichte vom 5. Juli 2026 zeigen, diversifizieren Fondsmanager ihre Finanzierungswährungen über den US-Dollar hinaus, um in Schwellenländer zu investieren.

Die Währungen von Kolumbien und Brasilien konnten in diesem Jahr bereits um mindestens 5 % aufwerten. Hohe Realzinsen in diesen Ländern ziehen weiterhin Carry-Trade-Geschäfte an.

Manager wie Christian DiClementi von AllianceBernstein und Invesco nutzen den Euro, den kanadischen Dollar und den Yen zur Finanzierung ihrer Positionen. Morgan Stanley und Citigroup haben ihren Kunden ähnliche Empfehlungen gegeben.

Der Dollar legte zu, nachdem Kevin Warsh den Vorsitz der Federal Reserve übernommen hatte. Eine HSBC-Umfrage unter 101 Institutionen mit einem verwalteten Vermögen von 432 Milliarden Dollar ergab, dass ein stärkerer Dollar derzeit die größte Sorge darstellt.

Bill Campbell von DoubleLine Capital erklärte, dass eine Diversifizierung der Finanzierung bei der Bewältigung der Volatilität helfe, auch wenn die nächsten Schritte der Federal Reserve weiterhin unklar seien.

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