Die argentinische Zentralbank hat am Dienstag 112 Millionen US-Dollar auf dem Devisenmarkt erworben und damit die Brutto-Währungsreserven auf 47,908 Milliarden US-Dollar angehoben.
Der Ankauf folgte auf eine Auszahlung in Höhe von 1.000 Millionen US-Dollar durch den Internationalen Währungsfonds, die nach der zweiten Überprüfung des Programms mit Argentinien genehmigt wurde. Die Reserven erreichten damit den höchsten Stand seit Mitte Oktober 2019 und übertrafen den im Februar unter der Regierung von Javier Milei aufgestellten Rekord von 46,905 Milliarden US-Dollar.
Die BCRA hat in den letzten 94 Handelstagen Käufe in Höhe von insgesamt 9,098 Milliarden US-Dollar seit Jahresbeginn verzeichnet. Bislang summieren sich die Erwerbe im Mai auf 1,947 Milliarden US-Dollar.
Gleichzeitig schloss das Länderrisiko bei 508 Basispunkten, während der „Blue Dollar“ um 15 US-Dollar stieg und bei 1.420 Pesos im Ankauf und 1.440 Pesos im Verkauf schloss.