Chelsea beendete die sechs Spiele dauernde Serie ohne Sieg in der Premier League mit einem 2:0-Erfolg gegen Brentford im Stamford Bridge. Tore von João Pedro und Cole Palmer sicherten die Punkte für Liam Rosenior in seinem ersten Spiel als Cheftrainer. Das Ergebnis gibt Auftrieb nach einer kürzlichen Poksniederlage.
Liam Roseniors Ära als Cheftrainer von Chelsea begann mit einem hart erkämpften 2:0-Premier-League-Sieg gegen Brentford am 17. Januar 2026 im Stamford Bridge. Trotz Krankheiten im Kader und einer schwierigen Leistung zeigte Chelsea Resilienz, um den ersten Ligasieg seit dem 13. Dezember zu feiern. Das Spiel begann langsam für die Hausherren, wobei Brentford früh die Initiative ergriff. Mathias Jensen nutzte zweimal Räume hinter Marc Cucurella und zwang Robert Sánchez zu einer Parade. Kevin Schade verpasste in der 21. Minute eine klare Chance, indem er passte statt zu schießen, sodass Tosin Adarabioyo klären konnte. Chelsea ging überraschend in der 26. Minute in Führung. Ein Abpraller von Enzo Fernández bei einer Abwehraktion von Michael Kayode landete bei João Pedro, der mit dem Linken an Caoimhín Kelleher vorbei traf. Zunächst abgetaucht wegen Abseits, bestätigte die VAR-Überprüfung das achte Saisontor des Brasilianers. Brentford schuf vor der Pause weitere Chancen, Schade köpfte über eine Ecke von Vitaly Janelt vorbei, Jensen traf die Latte. Chelsea verpasste die Erhöhung, als Alejandro Garnacho einen Flanken von Pedro Neto nicht verwerten konnte. Nach der Pause köpfte Igor Thiago für die Gäste über das Tor, doch Robert Sánchez parierte entscheidend kurz danach. Der entscheidende Moment kam in der 76. Minute: Ein missglücktes Rückpass von Nathan Collins führte dazu, dass Kelleher den Einwechsler Liam Delap im Strafraum foulete. Cole Palmer verwandelte den Elfmeter cool und sicherte den Sieg. Tosin Adarabioyo musste mit einer Muskelverletzung im Oberschenkel heraus, was Chelseas Probleme mehrt, doch die Rückkehr von Reece James und Palmer stärkte das Team. Rosenior, heiser vor Leidenschaft, lobte den Kampfgeist seiner Spieler: „Am meisten gefreut hat mich der Wille der Spieler zu kämpfen. Diese Einstellung brachte uns die Tore und den Sieg.“ Brentford-Trainer Keith Andrews fühlte, sein Team verdiente einen Punkt: „Wir haben mindestens einen Punkt nach Spielverlauf verdient, aber manchmal ist das Spiel nicht fair.“ Die Bees, Fünfte in der Tabelle und in den sechs vorherigen Ligaspielen ungeschlagen, litten unter ihrer schlechten Auswärtsbilanz in London-Derbys. Dieses Ergebnis hält Chelsea im Rennen und stärkt das Vertrauen in Roseniors Methoden inmitten einer gedämpften Fan-Atmosphäre.