Ein tragischer Unfall in einem italienischen Zirkus forderte das Leben des 26-jährigen chilenischen Akrobaten Christian Quezada Vásquez während einer Motorradnummer, bekannt als die 'Kugel des Todes'. Der Vorfall ereignete sich in Sant'Anastasia in der Provinz Neapel und hinterließ einen Kollegen in kritischem Zustand. Italienische Behörden untersuchen die Ursachen des Ereignisses.
Der Unfall geschah während einer Vorstellung in einem Zirkus in Sant'Anastasia, in der Provinz Neapel, Italien. Christian Quezada Vásquez, 26 Jahre alt, nahm an der Nummer der 'Kugel des Todes' teil, bei der drei Akrobaten Manöver auf Motorrädern innerhalb einer Stahlkugel ausführen. Die Show fand fast im Dunkeln statt, beleuchtet nur durch LED-Lichter auf den Anzügen der Fahrer.
Laut ersten Berichten verlor Quezada die Kontrolle über sein Motorrad und fiel abrupt in die Mitte der Struktur. Seine Kollegen – ein 43-jähriger Mexikaner und ein 26-jähriger Kolumbianer – versuchten, abzubremsen, um ihn zu vermeiden, aber die Trägheit und der begrenzte Raum führten zu einer gewaltsamen Kollision, die für den Chilenen tödlich war.
Der mexikanische Akrobat wurde in kritischem Zustand ins Ospedale del Mare gebracht, während der Kolumbianer bei Bewusstsein ist und außer Lebensgefahr. Italienische Behörden führen eine laufende Untersuchung durch, um die genauen Ursachen des Unfalls zu klären. Die Identifizierung der Beteiligten wurde Stunden später bestätigt, da ihre Familien außerhalb Italiens leben.
Dieser Vorfall unterstreicht die inhärenten Risiken von Zirkusvorstellungen mit hohem Risiko, bei denen Präzision und Sichtverhältnisse entscheidend sind.