Christen kritisieren politische Instrumentalisierung der Marcha para Jesus in sozialen Medien

Eine Analyse von 17 Millionen Erwähnungen in sozialen Netzwerken nach der Marcha para Jesus in São Paulo zeigt eine Spaltung unter Evangelikalen hinsichtlich der Vermischung von Religion und Politik.

Die Studie des Ativaweb DataLab, die in den ersten 20 Stunden nach der Veranstaltung durchgeführt wurde, ergab, dass Flávio Bolsonaro das höchste Volumen an Erwähnungen erhielt, wobei 51,9 % einen negativen Ton aufwiesen. Einige der kritischen Stimmen bezogen sich auf seine Äußerungen zu einem

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Die 34. Marcha para Jesus fand an diesem Donnerstag (4.) in São Paulo statt und zog nach Schätzungen der USP etwa 33.800 Teilnehmer an. An der Veranstaltung nahmen Generalstaatsanwalt Jorge Messias als Vertreter von Präsident Lula sowie Senator Flávio Bolsonaro teil.

Pastor Silas Malafaia kritisierte am Sonntag (3.) während eines Gottesdienstes in der Assembleia de Deus Vitória em Cristo in der Nordzone von Rio das Sozialprogramm Bolsa Família als Stimmenkauf und lehnte das Ende der 6x1-Arbeitswoche ab. Bei der Veranstaltung, die eine politische Annäherung signalisierte, waren Senator Flávio Bolsonaro und weitere Verbündete anwesend. Zudem warf Malafaia dem Obersten Gerichtshof (STF) politische Verfolgung vor.

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Die 30. LGBT+-Parade in São Paulo fand an diesem Sonntag (7.) bei strahlendem Sonnenschein auf der Avenida Paulista statt. Laut dem Politischen Debattenmonitor der USP und der NGO More in Common zählte die Veranstaltung 36.800 Teilnehmer. Es kam zu einem Rückgang bei den Sponsoring-Geldern sowie zum Fernbleiben von Vertretern der Landes- und Stadtverwaltung.

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