Kongress verlangt Entschuldigung von Rajnath Singh wegen Patel-Tagebucheintrag

Die Kongress-Partei hat eine Entschuldigung von Verteidigungsminister Rajnath Singh gefordert, nachdem er behauptet hatte, Jawaharlal Nehru habe vorgeschlagen, Regierungsgelder für die Babri Masjid zu verwenden – eine Aussage, die die Partei als Fehldarstellung des Tagebuchs von Sardar Patels Tochter bezeichnet. Indem sie Auszüge aus dem Originaltagebuch teilte, hob der Kongress Unstimmigkeiten in Singhs Darstellung hervor. Die Kontroverse geht von Singhs kürzlicher Rede in Gujarat aus.

Die Kongress-Partei forderte am Samstag Verteidigungsminister Rajnath Singh auf, sich für die Behauptung zu entschuldigen, dass der ehemalige Premierminister Jawaharlal Nehru Regierungskassenmittel für den Bau der Babri Masjid einsetzen wollte, ein Vorschlag, dem der damalige stellvertretende Premierminister Sardar Vallabhbhai Patel widersprochen habe.

Kongress-Generalsekretär Jairam Ramesh teilte Screenshots von Seiten 212-213 aus dem Original-Gujarati-Tagebucheintrag von Maniben Patel im Buch 'Samarpit Padchhayo Sardarno' von CA R S Patel 'Aaresh', herausgegeben von der Sardar Patel Vallabhbhai Patel Memorial Society im Jahr 2025. Ramesh betonte auf X: „Es gibt einen riesigen Unterschied zwischen dem, was im originalen Tagebucheintrag steht, und dem, was Rajnath Singh ji und seine Mit-‚Distorians‘ verbreiten.“ Er warf dem Minister vor, Falschheiten zu verbreiten, um seine Bindung an Premierminister Narendra Modi zu stärken.

Singh machte die Aussagen am 2. Dezember bei einer Rede im Dorf Sadhli in Vadodara und sagte: „Als Pandit Nehru die Frage des Einsatzes von Regierungskassenmitteln für die Babri Masjid aufwarf, war es Sardar Patel, der Sohn einer Gujarati-Mutter, der sich dagegen stellte.“

Die BJP beruft sich auf ein Buch von Patels Tochter, um Singhs Behauptungen zu stützen, und weist auch auf Nehrus geäußerte Abneigung gegenüber einigen südindischen Tempeln hin, trotz ihrer ästhetischen Anziehungskraft. Dieser Austausch unterstreicht die anhaltenden politischen Debatten über historische Interpretationen zwischen den beiden Parteien.

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