Das zuständige Bundesgericht in Corrientes hat am Mittwoch, den 17. Juni, den Prozess zum Verschwinden von Loan Peña wiederaufgenommen, nachdem die Situation eines Angeklagten, der zunächst nicht erschienen war, geklärt wurde.
Das Gericht setzte die für Donnerstag angesetzte Anhörung aus und ordnete eine Unterbrechung bis zum 24. Juni an. Die Entscheidung folgte, nachdem sich Federico Rossi Colombo, der im Parallelfall beschuldigte Psychologe, per Zoom zugeschaltet und seine anfängliche Abwesenheit mit einem Mangel an Ressourcen begründet hatte.
Die Richter erklärten die Verhandlungen des ersten Tages für nichtig, um künftige Nichtigkeitsklagen zu vermeiden. Die Verlesung der Anklageschrift wurde in Anwesenheit aller Angeklagten wiederholt.
Die Staatsanwälte Carlos Schaefer und Tamara Pourcel hatten seine Festnahme gefordert, nachdem sie ihn für flüchtig erklärt hatten. In dem vereinigten Prozess sind 17 Angeklagte und mehr als 180 Zeugen involviert.
Loans Eltern, José Peña und María Noguera, werden voraussichtlich nächste Woche aussagen, wenn die Zeugenbefragungen fortgesetzt werden.