Crystal Palace drehte das Spiel und besiegte Tottenham Hotspur mit 3:1 in der Premier League am 5. März 2026 im Tottenham Hotspur Stadium. Ismaila Sarr traf zweimal, darunter per Elfmeter, nachdem Tottenhams Micky van de Ven vom Platz gestellt worden war und die Gastgeber auf zehn Spieler reduziert waren. Die Niederlage markiert Tottenhams fünfte Pleite in Folge und lässt sie nur einen Punkt vor dem Abstiegsplatz.
Das Spiel begann ereignislos, doch Crystal Palace glaubte, in der 30. Minute in Führung zu gehen, als Ismaila Sarrs abgelenkter Schuss im Netz landete. Allerdings wurde das Tor nach Prüfung durch den Video-Assistenten wegen Abseits aberkannt. Tottenham konterte schnell: Dominic Solanke traf aus kurzer Distanz nach einem Zentrum von Archie Gray und brachte die Gastgeber in Führung. nnDer Wendepunkt kam vier Minuten später, als Micky van de Ven Sarr fouelte, eine Rote Karte erhielt und einen Elfmeter vergab. Sarr verwandelte den Strafstoß in der 40. Minute zum Ausgleich. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit erzielten Jorgen Strand Larsen und Sarr jeweils nach Vorlagen von Adam Wharton Tore, sodass Palace mit 3:1 in die Pause ging. Berichten zufolge suchten einige Tottenham-Fans vor der Pause den Ausgang auf. nnIn der zweiten Halbzeit hatte Tottenham mit zehn Mann Mühe, Chancen zu kreieren. Solanke ließ sich früh von Dean Henderson parieren, doch Palace dominierte den Ballbesitz. Der ehemalige Tottenham-Stürmer Peter Crouch sagte nach dem Spiel, Spurs seien 'bang in trouble' und Palace habe sogar schon bei 11 gegen 11 überlegen gespielt. Joe Cole ergänzte, Tottenham stehe 'right in the mix' für den Abstieg. nnTottenham unter Interim-Coach Igor Tudor hat in den letzten sieben Heimligaspielen nur zwei Punkte geholt und liegt nach dieser neunten Niederlage in den letzten 14 Heimspielen einen Punkt vor dem Abstiegsplatz. Crystal Palace unter Trainer Oliver Glasner steigt durch den Sieg auf den 13. Platz, es ist ihr erster doppelter Auswärtssieg in Folge gegen Tottenham. nnVerletzungen gab es auf beiden Seiten, darunter bei Tottenham Cristian Romero und James Maddison sowie bei Palace Jean-Philippe Mateta.