Tottenham Hotspur bleibt nach einem 2:2-Unentschieden gegen Brighton im Tottenham Hotspur Stadium in der Abstiegszone der Premier League. Georginio Rutter erzielte in der Nachspielzeit den Ausgleich und verlängerte damit die sieglose Serie der Spurs auf 15 Spiele, die längste seit mehr als 90 Jahren. Trainer Roberto De Zerbi betonte die Bedeutung der Mentalität, nachdem seine Mannschaft durch das Ergebnis auf Platz 18 zurückgefallen ist, einen Punkt hinter West Ham.
Tottenham ging Mitte der ersten Halbzeit durch ein Kopfballtor von Pedro Porro nach einer Flanke von Xavi Simons in Führung. Brighton glich kurz vor der Pause aus, als Kaoru Mitoma eine Direktabnahme aus spitzem Winkel unter die Latte beförderte. Die Seagulls mussten früh wechseln, da Diego Gomez nach 20 Minuten humpelnd vom Platz ging, während die Spurs zu guten Chancen kamen, unter anderem traf Simons kurz nach dem Tor von Porro zweimal in schneller Folge den Pfosten. Beide Teams hatten zu Beginn knappe Gelegenheiten: Ein Versuch von Brighton wurde nach einem Pfostentreffer von Micky van de Ven wegen Abseits aberkannt, und ein abgefälschter Schuss von Simons strich knapp am Tor von Tottenham vorbei. De Zerbi nahm vier Änderungen an der Mannschaft vor, die bei Sunderland verloren hatte, und brachte Kevin Danso, Yves Bissouma, Rodrigo Bentancur sowie Simons, da Kapitän Cristian Romero aufgrund einer Knieverletzung für den Rest der Saison ausfällt. Brightons Aufstellung blieb gegenüber dem Sieg gegen Burnley unverändert, wobei Danny Welbeck als Kapitän für den gesperrten Lewis Dunk einsprang. Die zweite Halbzeit blieb verhalten, bis der eingewechselte Lucas Bergvall den Ball hoch eroberte und Simons bediente, der den Ball 15 Minuten vor Schluss unhaltbar via Innenpfosten ins Tor schlenzte. Rutter hatte das letzte Wort und traf nach einem missglückten Klärungsversuch von Danso. De Zerbi forderte seine Spieler auf, stark und fokussiert zu bleiben. „Ich habe ihnen gesagt, sie sollen stark sein und mir weiterhin folgen, denn ich möchte ihnen helfen“, sagte er. „Ich möchte ihnen helfen, ihre Mentalität zu ändern, denn die Mentalität ist im heutigen Fußball der wichtigste Teil.“ Der Italiener fügte hinzu: „Ich bin optimistisch... ich kenne meine Spieler, ich kenne ihre Qualitäten... ich glaube an sie.“ Tottenham, das im Jahr 2026 noch sieglos ist, trifft als Nächstes auf das Tabellenschlusslicht Wolves.