Das Tor von Ismaila Sarr in der zweiten Halbzeit sicherte Crystal Palace einen 1:0-Sieg gegen Rivalen Brighton im American Express Stadium. Der Sieg beendete die acht Spiele dauernde sieglose Serie von Palace in der Premier League und katapultierte sie über Brighton auf den 13. Platz. Die schlechte Form von Brighton hielt an mit nur einem Sieg in den letzten 12 Ligaspielen.
Das Premier-League-Duell zwischen Brighton und Crystal Palace am 8. Februar 2026 im American Express Stadium war ein angespanntes Spiel mit wenigen klaren Chancen. Crystal Palace, sieglos in acht Premier-League-Spielen und 13 in allen Wettbewerben, brach die Serie durch Ismaila Sarrs kühles Finish kurz nach der 60. Minute. Debütant Evann Guessand, der von Aston Villa kam, legte den Schlüsselpass nach Anziehen der Verteidiger, sodass Sarr Brightons Torwart Bart Verbruggen besiegte. Brighton unter Trainer Fabian Hurzeler startete lebhaft, Kapitän Lewis Dunk drohte per Kopfball. Dunk nickte früh über Pascal Gross' Freistoß vorbei. In der 31. Minute fand Kaoru Mitomas Flanke Maxim De Cuyper, doch sein Schuss wurde von Crystal Palaces Chris Richards blockiert. Palace konterte mit Druck, Daniel Munoz' Flanke nach Zusammenspiel mit Jorgen Strand Larsen und Adam Wharton zwang Dunk zum Klären. Sarr hatte vor der Pause eine Chance, als er nach Munoz' Balleroberung an Carlos Baleba durchbrach, verballerte aber. In der zweiten Hälfte dominierte Palace. Brightons beste Gelegenheit hatte Charalampos Kostoulas allein vor dem Tor, doch Dean Henderson parierte den Seitwurz-Schuss. Strand Larsen bei seinem Debüt verpulverte zwei Chancen zur Führungsvergrößerung: direkt auf Verbruggen und Kopfball vorbei. Spät-Drama: Munoz, bereits gelb für Ballwegtreten, brachte einen Gegner zu Fall, entkam aber der zweiten Karte. Strand Larsen vergab eine weitere Goldchance zu nah an Verbruggen. Die Seagulls, die im Dezember um Champions-League-Plätze buhlten, fehlte der Killerinstinkt, sie konnten nicht ausgleichen und verlängerten ihre sieglose Serie in diesem verschlossenen Derby.