Crystal Palace ist erstmals ins Viertelfinale der UEFA Conference League eingezogen. Im Achtelfinal-Rückspiel auf Zypern besiegte man AEK Larnaca mit 2:1 nach Verlängerung (Hinspiel 0:0, Rückspiel 2:1). Ismaila Sarr erzielte beide Tore für die Gäste, während die Gastgeber mit neun Mann aufliefen. Palace trifft als nächstes auf Fiorentina.
Nach dem Sieg über Zrinjski Mostar in den Playoffs erreichte Crystal Palace durch einen 2:1-Sieg nach Verlängerung gegen AEK Larnaca im Achtelfinale der UEFA Conference League sein erstes europäisches Viertelfinale. Das Hinspiel im Selhurst Park endete 0:0, so dass es am 19. März 2026 in der AEK-Arena in Larnaca, Zypern, zu einem spannenden Entscheidungsspiel kommen wird.
Palace begann selbstbewusst, und Sarr eröffnete den Torreigen in der ersten Halbzeit nach einem Pass von Adam Wharton, der von einem AEK-Verteidiger abgefälscht wurde; Sarr umkurvte Torhüter Zlatan Alomerovic und schloss von der Strafraumgrenze ab. AEK kam kurz nach einer Stunde zum Ausgleich, als Enric Saborit eine Ecke von Marcus Rohden an Walter Benitez vorbei ins Tor köpfte. Saborit, der bereits verwarnt worden war, wurde 17 Minuten vor Schluss wegen eines Fouls an Sarr des Feldes verwiesen, so dass AEK nur noch mit zehn Mann antreten konnte.
Das Spiel ging in die Verlängerung, in der Sarr nach 99 Minuten nach einer Flanke von Daichi Kamada und einer kurzen Ecke von Wharton den Siegtreffer erzielte. AEK erhielt eine zweite Rote Karte, als Petros Ioannou Jean-Philippe Mateta foulte. Sarr vergab weitere Chancen, darunter ein offenes Tor und ein Pfostentreffer in der Schlussphase.
Manager Oliver Glasner sprach gegenüber TNT Sports von einem "riesigen Erfolg" und verwies auf die Pause vor dem Hinspiel gegen die Fiorentina im Selhurst Park, in der die Nationalmannschaft einberufen wurde und ein Freundschaftsspiel stattfand; er erwartet Eddie Nketiah bald zurück. Teamkollege Adam Wharton lobte Sarr: "Er war top... so schnell!"
Aufstellungen: Palace - Benitez; Johnson, Richards, Lacroix, Canvot, Mitchell, Wharton, Kamada, Sarr, Guessand, Strand Larsen. AEK - Alomerovic; Ioannou, Godswill, Millicevic, Saborit, Garcia, Rohden, Ledes, Pons, Bajic, Ivanovic. Bei beiden Mannschaften fehlten Spieler aufgrund von Verletzungen.