DCI-Chef Amin Mohammed in Interpol-Exekutivkomitee gewählt

Amin Mohammed, Generaldirektor der Kriminaluntersuchungen Kenias, wurde als Vertreter Afrikas im Exekutivkomitee von Interpol gewählt. Die Wahl fand auf der Interpol-Generalversammlung in Marokko statt, wo er für drei Jahre neben Tunesiens Issam Fetoui dienen wird. Diese Rolle soll die Prioritäten Afrikas in globalen Polizeibemühungen stärken.

Die Interpol-Generalversammlung in Marokko am 27. November 2025 sah die Wahl von Amin Mohammed, Generaldirektor der Directorate of Criminal Investigations (DCI) Kenias, in das Exekutivkomitee von Interpol. Er wird Kenia und Afrika als regionaler Vertreter für drei Jahre repräsentieren. Tunesiens Issam Fetoui wurde ebenfalls in eine ähnliche Position gewählt.

Der National Police Service (NPS), unter dem die DCI tätig ist, begrüßte die Wahl als Zeichen des internationalen Vertrauens in die Sicherheitsverpflichtungen Kenias. In einer Erklärung hieß es beim NPS: „Es verstärkt Kenias Vision für ein sicheres und widerstandsfähiges Afrika, das Innovation fördert, sinnvolle Partnerschaften vertieft und die Zusammenarbeit zur Bekämpfung von Cyberbedrohungen, Terrorismus, illegalem Handel, Finanzkriminalität sowie Verbrechen gegen Frauen und Kinder stärkt.“

Amin, der 1989 als Kadettinspektor begann und die Ränge durchlaufen hat, dankte Präsident William Samoei Ruto für seine Nominierung. „Ich fühle mich zutiefst geehrt, diese Verantwortung als Vertreter Afrikas im INTERPOL-Exekutivkomitee zu übernehmen. Ihr Vertrauen in meine Kandidatur spiegelt Kenias Engagement für internationale Polizeiarbeit und die Bedeutung der Partnerschaft in unseren Regionen wider“, sagte Amin. Er fügte hinzu: „Ich werde weiterhin für die Werkzeuge, Kapazitäten und die Zusammenarbeit eintreten, die benötigt werden, um kriminelle Netzwerke zu zerschlagen und die Rechte und Leben derer zu schützen, die am meisten auf uns angewiesen sind.“

In seiner neuen Position plant Amin, Afrikas Stimme bei Interpol zu stärken, technologiegetriebene Polizeiarbeit zu fördern, gemeinsame Operationen zu intensivieren und den Kampf gegen Menschenhandel und Kindesausbeutung zu verschärfen.

Derweil ist Inspector General Douglas Kanja Präsident des Afrikanischen Unionsmechanismus für Polizeikooperation (AFRIPOL) und leitet die Bemühungen gegen transnationale Kriminalität auf dem Kontinent.

Zu den anderen wichtigen Wahlen gehörten Lucas Philippe aus Frankreich als Interpol-Präsident für vier Jahre, Wang Yong aus China als Vizepräsident für Asien für drei Jahre, Kazumi Ogasawara aus Japan als Vertreter für Asien und Stefano Carvelli aus Italien als Vertreter für Europa.

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