Ein Wahlkampflastwagen, der mit der Democracy for Citizens Party in Verbindung steht, wurde am 11. Juli in Gilgil beschädigt und angezündet. Der Angriff ereignete sich an der Pembroke-Brücke vor der für den 16. Juli geplanten Nachwahl in Ol Kalou. Parteifunktionäre behaupteten, dass der Fahrer während des Vorfalls entführt wurde.
In online geteilten Videos ist zu sehen, wie die Insassen des Fahrzeugs mit Steinen beworfen wurden, bevor Rauch aus dem Lastwagen aufstieg. Die Insassen waren dabei zu hören, wie sie um Hilfe riefen und vorbeifahrende Autofahrer um einen Feuerlöscher baten.
Rose Gakuo, eine Kommunikationsbeauftragte im Büro des ehemaligen stellvertretenden Präsidenten Rigathi Gachagua, erklärte, dass bewaffnete Personen den Angriff verübt hätten. Sie merkte an, dass der Fahrer entführt worden sei und der Lastwagen in Brand gesteckt wurde.
Der Vorfall folgt auf Warnungen der Independent Electoral and Boundaries Commission, dass die Nachwahl aufgrund von Gewalt und Verstößen gegen den Wahlkodex verschoben werden könnte. Weder der National Police Service noch Gachagua hatten sich zum Zeitpunkt der Veröffentlichung zu dem Vorfall geäußert.