Die Zahl der Todesopfer durch die jüngsten schweren Unwetter in Südafrika ist auf 18 gestiegen. Die meisten Todesfälle ereigneten sich in der Provinz Westkap infolge von Stürmen, die zu weitreichenden Stromausfällen und Überschwemmungen führten.
Der Minister für kooperative Regierungsführung und traditionelle Angelegenheiten, Velenkosini Hlabisa, sprach den betroffenen Familien sein Beileid aus. Sein Sprecher bestätigte 11 Todesfälle im Westkap, drei im Nordkap, zwei im Freistaat sowie jeweils einen in der Nordwest-Provinz und Mpumalanga.
Im Westkap wurde die Stromversorgung in etwa 62 Prozent der von den Stürmen betroffenen Gebiete wiederhergestellt. Minister Anton Bredell erklärte, dass Eskom-Teams in den Distrikten Cape Winelands und Theewaterskloof im Einsatz seien. Seit dem 11. Mai wurden in Kapstadt mehr als 10.700 Störungen behoben.
Auch das Ostkap war stark von Bränden und Überschwemmungen betroffen. In der Metropolgemeinde Nelson Mandela Bay wurden über 3.000 Menschen vertrieben, zudem wurden Wasser- und Stromausfälle gemeldet. Der Bürgermeister der Gemeinde Kouga, Hattingh Bornman, merkte an, dass Brände zu Beginn des Jahres landwirtschaftliche Gemeinden geschädigt hätten, bevor die jüngsten Regenfälle zu weiteren Verlusten führten.