Scott Tinley, ein Rettungsschwimmer aus Del Mar, hat ein neues Buch veröffentlicht, das das Konzept der Rehabilitation jenseits von Substanzmissbrauch erforscht. Unter dem Titel „Rehab: Collected Stories and Essays on Resolution, Resiliency and Return“ zieht das Werk aus seinen persönlichen Erfahrungen als pensionierter Athlet und kürzlicher Herzpatient. Tinley möchte Vorurteile rund um Rehab in verschiedenen Lebenskontexten herausfordern.
Scott Tinley, ein Angehöriger der siebten Generation von Bewohnern Südkaliforniens und aktueller Rettungsschwimmer in Del Mar, hat sein neuestes Buch am 7. März 2026 veröffentlicht. Die Publikation „Rehab: Collected Stories and Essays on Resolution, Resiliency and Return“ sammelt Geschichten und Essays, die Rehabilitation breiter als die traditionellen Ansichten im Zusammenhang mit Sucht betrachten. nnTinley, der Bücher über Ausdauersportarten und historische Fiktion zum Vietnamkrieg geschrieben hat, erläuterte den Zeitpunkt dieses Projekts. „Ich hätte dieses Buch nicht in meinen 40ern oder 50ern schreiben können“, sagte er. „Ich musste vom Leben immer wieder den Arsch voll kriegen, um einen reifen Blick darauf zu werfen, was Rehab ist und was nicht.“ nnAls pensionierter Profisportler mit Notfallmedizinausbildung und einer Vorgeschichte von Verletzungen hat Tinley kürzlich eine Rehabilitation nach einer Herzoperation durchlaufen. Diese Erfahrung regte ihn zum Nachdenken über Heilungsprozesse an. „Ich fand den gesamten Komplex der Rehabilitation zu sehr auf die Rückkehr vom Substanzmissbrauch und schlechten Entscheidungen fokussiert, statt auf die Idee, dass wir alle ständig und immer versuchen, unser Leben durch verschiedene Definitionen von Rehab zu verbessern“, erklärte er. nnDas Buch thematisiert Stigmata im Zusammenhang mit Rehab bei Drogen und Alkohol, beleuchtet aber auch körperliche Leiden, Verletzungen, Krankheiten und Lebensübergänge. Es ist in vier Abschnitte gegliedert: Rehab von Ereignissen, die schiefgelaufen sind; Rehab von Verletzung, Krankheit und Leiden; Rehab von Lebenskämpfen; und Rehab von Lebensübergängen und Veränderungen. nnTinley, Dozent an der San Diego State University, wo er Kurse wie Sport in Society, Sport Philosophy and Ethics sowie History and Philosophy of Physical Education and Sport lehrt, betrachtet Rehab als universelles Vorhaben. „Rehab ist nicht nur lernen, ohne Drogen, Alkohol oder Gewalt zu leben“, betonte er. Wie im Vorwort des Buches beschrieben, stellt es „den egalitärsten Aspekt unserer menschlichen Gesundheitsversorgung dar, ein Chancengleichheitsprojekt für den einfachen Menschen, der versucht, sein Leben am Tag 2 besser zu machen“. nn„Rehab“ ist als Taschenbuch bei Amazon erhältlich.