Diane Ladd, die dreimal für den Oscar nominierte Schauspielerin, bekannt für ihre Rollen in Filmen wie Alice Doesn’t Live Here Anymore und Wild at Heart, ist im Alter von 89 Jahren gestorben. Ihre Tochter Laura Dern bestätigte, dass Ladd am Montag in ihrem Zuhause in Ojai, Kalifornien, verstarb, mit Dern an ihrer Seite. Dern teilte eine emotionale Erklärung, in der sie das Erbe ihrer Mutter als Schauspielerin, Künstlerin und empathischem Geist lobte.
Der Tod von Diane Ladd markiert das Ende einer produktiven Karriere, die sich über Jahrzehnte im Film und Fernsehen erstreckte. Geboren 1935, erhielt Ladd ihre erste Oscar-Nominierung als beste Nebendarstellerin für Flo in Martin Scorseses Drama von 1974 Alice Doesn’t Live Here Anymore, neben Ellen Burstyn. Sie erhielt zwei weitere Nominierungen für ihre Darstellung von Marietta Fortune in David Lynchs Film von 1990 Wild at Heart und für Rambling Rose von 1991, in dem sie mit ihrer Tochter Laura Dern spielte – das erste Mutter-Tochter-Duo, das im selben Jahr für denselben Film nominiert wurde.
Karriere-Highlights
Zu Ladds bemerkenswerten Rollen gehörten auch Ida Sessions in Roman Polanskis Chinatown (1974) sowie Auftritte in Filmen wie Christmas Vacation (1989), Primary Colors (1998) und Joy (2015). Im Fernsehen gewann sie einen Golden Globe für ihre Rolle als Belle Dupree in der Sitcom Alice (1980-1981), einem Spin-off von Scorseses Film. Ladd debütierte als Regisseurin und Drehbuchautorin mit dem Film Mrs. Munck von 1995, mit ihrem Ex-Mann Bruce Dern.
Aktiv in der Branche, diente Ladd im Nationalen Vorstand der Screen Actors Guild und gründete die Art & Culture Taskforce zur Unterstützung von Bildung und Künsten.
Familiäre Tributen
Laura Dern, selbst Oscar-Gewinnerin, war bei ihrer Mutter, als sie starb. In einer Erklärung an Deadline sagte Dern: „Meine unglaubliche Heldin und mein tiefes Geschenk einer Mutter, Diane Ladd, verstarb heute Morgen mit mir an ihrer Seite in ihrem Zuhause in Ojai, Ca. Sie war die größte Tochter, Mutter, Großmutter, Schauspielerin, Künstlerin und empathische Seele, die Träume nur zu erschaffen schienen. Wir waren gesegnet, sie zu haben. Sie fliegt jetzt mit ihren Engeln.“
Bruce Dern, Ladds erster Ehemann und Vater von Laura, beschrieb sie als „tremendous Schauspielerin“ und „wunderbare Mutter“ in einer Erklärung und hob ihre Beiträge zur SAG hervor.
In einem Variety-Interview, das zwei Wochen vor Ladds Tod aufgezeichnet wurde, reflektierte Dern über den Einfluss ihrer Mutter und sagte: „Meine Mutter hat mir beigebracht, mit Empathie und Ziel voranzugehen.“ Sie hob Ladds anhaltende Arbeit mit 89 Jahren hervor und die Herausforderungen, denen ältere Schauspieler gegenüberstehen, wie die Qualifikation für Krankenversicherung über die SAG. Die vollständige Podcast-Episode wird bald als Tribut veröffentlicht.