Die Ikone des französischen Kinos Brigitte Bardot ist am Sonntag, den 28. Dezember 2025, im Alter von 91 Jahren in ihrer Residenz La Madrague in Saint-Tropez an der Seite ihres Ehemanns Bernard d’Ormale gestorben. Die Brigitte-Bardot-Stiftung hat ihren Tod bekanntgegeben und ihre Hingabe für Tierrechte nach einer prestigeträchtigen Filmkarriere hervorgehoben. Huldigungen kommen von Politikern und der Kulturszene.
Brigitte Bardot, bekannt unter ihren Initialen B.B., verstarb in der Morgendämmerung des Sonntags, den 28. Dezember 2025, im Alter von 91 Jahren in ihrer Villa La Madrague in Saint-Tropez. Laut Bruno Jacquelin, Pressedirektor der Stiftung, sprach sie ein letztes liebevolles Wort, 'piou piou', zu ihrem Ehemann Bernard d’Ormale, bevor sie um 5:55 Uhr starb. Die 1986 gegründete Stiftung ehrt eine Frau, die 1973 das Kino verließ, um sich dem Tierschutz zu widmen, über 12.000 Tiere rettete und in 70 Ländern tätig war.
Geboren am 28. September 1934 in Paris in eine bürgerliche Familie, begann Bardot ihre Karriere 1952 mit 'Le Trou normand'. Sie wurde 1956 durch Roger Vadims 'Und Gott schuf die Frau', den Film ihres ersten Ehemanns, der in Saint-Tropez gedreht wurde, weltberühmt und ein globales Symbol für Freiheit und Sinnlichkeit. Ikonische Filme umfassen Jean-Luc Godards 'Verachtung' (1963) und Louis Malles 'Viva Maria!' (1965). Vor ihrem 40. Lebensjahr drehte sie in 46 Filmen mit, bevor sie sich erschöpft aus der Branche zurückzog.
Fernsehsender bringen Hommagen: France 2 zeigt heute Abend 'Verachtung' gefolgt von dem Dokumentarfilm von 2016 'Bardot in Love'; T18 strahlt '(In) Search of Meaning' über ihr Engagement für Tiere aus; Paris Première 'Bardot in Love' am Montag; France 3 'Viva Maria!'; France 5 die Serie 'Bardot' nächste Woche.
Reaktionen prasseln ein. Emmanuel Macron nennt sie eine 'Legende des Jahrhunderts', die ein 'Leben in Freiheit' verkörpert. Marine Le Pen beschreibt eine 'außergewöhnliche Frau' und 'unglaublich französische'. Thierry Frémaux, Delegierter der Cannes-Festivalleitung, sieht in ihr einen 'totalen Mythos', der das Starsein definierte. Peta bezeichnet sie als 'Engel für Tiere'. Bardot wurde jedoch fünfmal wegen rassistischer Äußerungen verurteilt und unterstützte offen die Rechtsextremen seit den 1990er-Jahren, insbesondere über ihren Ehemann Bernard d’Ormale, der Jean-Marie Le Pen nahestand.
Die Gemeinde Saint-Tropez, wo sie auf dem Höhepunkt ihres Ruhms ansässig wurde, dankt ihr, das Dorf weltberühmt gemacht zu haben. Ein Leichenwagen verließ La Madrague am frühen Nachmittag, während Fans Blumen vor der von Polizei bewachten Villa ablegen.