Nach ihrem Tod am 28. Dezember 2025 im Alter von 91 Jahren ist die Beerdigung von Brigitte Bardot für den 7. Januar 2026 in der Kirche Notre-Dame de l'Assomption in Saint-Tropez geplant, mit einer privaten Bestattung auf dem lokalen Marinefriedhof. Das Ereignis hat politische Kontroversen ausgelöst, wobei rechte Politiker für eine nationale Ehrung werben und linke Gegner auf ihre früheren kontroversen Aussagen hinweisen.
Brigitte Bardot, die Ikone des französischen Kinos, die in ihrem Zuhause La Madrague in Saint-Tropez neben ihrem Ehemann Bernard d'Ormale starb, hatte ihre letzten Wünsche im Voraus vorbereitet. Obwohl sie einst den Wunsch äußerte, in La Madrague begraben zu werden – ihrem Wohnsitz seit Ende der 1950er Jahre –, entschied sie sich für den Marinefriedhof, wo sie sich ihren Eltern und ihrem ersten Ehemann Roger Vadim anschließt, wie lokale Quellen einschließlich Ici Provence und dem Bürgermeisteramt bestätigten.
Die Brigitte-Bardot-Stiftung kündigte die nur auf Einladung stattfindende Beerdigung für Mittwoch, den 7. Januar 2026, um 11 Uhr in der Kirche Notre-Dame de l'Assomption an. Öffentliche Übertragungen gibt es am Hafen und auf der Place des Lices, gefolgt von einer privaten Bestattung und einem offenen Tribut auf der Wiese der Fischer für Einheimische und Fans. Bewohner sorgen sich um gesteigerten Tourismus auf dem Küstenfriedhof, der bereits für Promi-Besucher attraktiv ist.
Bardot vermachte fast ihr gesamtes bescheidenes Vermögen ihrer Stiftung für Tierschutz, ihrem Fokus seit dem Rückzug aus dem Filmgeschäft 1973. Sie lehnte ein nationales Hommage explizit ab und bevorzugte ein einfaches Holzkreuz und eine intime Zeremonie, wie Journalisten Wendy Bouchard und Steven Bellery berichteten.
Politisch eskaliert die Debatte: Éric Ciotti (UDR, verbündet mit RN) drängte Präsident Emmanuel Macron zu einer nationalen Ehrung und nannte sie Frankreichs 'Marianne', unter Berufung auf eine Petition mit 8.500 Unterschriften. Der Sozialistenführer Olivier Faure lehnt ab und verweist auf ihre Verurteilungen wegen Rassismus und antirepublikanische Ansichten. Die Grüne Politikerin Sandrine Rousseau kritisierte ihre Positionen zu Migranten, obwohl Philippe Brun Offenheit für Macrons Entscheidung signalisierte.