Humoristin von France Inter parodiert Tod von RN-Führern

In einer humorvollen Chronik auf France Inter sang Camille Lorente eine tödliche Parodie mit Jordan Bardella und Marion Maréchal, eine satirische Auseinandersetzung mit der französischen Monarchie. In Louis-XIV-Kleidung zielte sie auf das Rassemblement National während einer Show in Rouen ab, erntete Lachen vom Publikum, aber Rückschläge in den sozialen Medien.

Die Chronik von Camille Lorente wurde in Zoom Zoom Zen, moderiert von Matthieu Noël, gesendet und am 30. Januar in Rouen im Auditorium der Chapelle Corneille aufgezeichnet. In einem Kleid und einer weißen Perücke im Stil von Louis XIV gesellte sich die Humoristin zur Promotion des Musicals Le Roi Soleil mit den Gästen Kamel Ouali und Emmanuel Moire. Ihr Segment zum Thema französische Monarchie begann mit Erzählungen über die tragischen Schicksale der Könige, wie Louis XV, der vom Masern verschont blieb, oder Louis XVI, der von der Tuberkulose seines Bruders profitierte. Sie verspottete die natürliche Selektion gegenüber dem allgemeinen Wahlrecht: «Warum sich mit dem allgemeinen Wahlrecht abgeben, wenn die natürliche Selektion genauso gut funktioniert? Scheiß auf Wahlrechte, lasst die Pest wiederkommen!». Die Kritik wandte sich dann dem Rassemblement National zu: «Lasst uns mit typhonverseuchten Läusen das RN-Headquarter bewerfen und schauen, was übrig bleibt!», witzelte sie unter Gelächter und Applaus des Publikums. Zur Betonung parodierte sie den Hit Je fais de toi mon essentiel: «Jordan hat tödliche Pocken, die töten ihn in drei Tagen. Jordan hat tödliche Pocken und Marion Maréchal hat die gleichen Symptome. Wenn ihr wollt, machen wir sie fertig». Kamel Ouali reagierte: «Ich möchte diese Show inszenieren». Camille Lorente ergänzte: «Das ist eine Show, die ich sehen will. Wenn ich darin mitspielen kann, umso besser». Der Sketch löste heftige Reaktionen im Netz aus. Ein Nutzer fragte: «Ist es erlaubt, Jordan Bardella und Marion Maréchal den Tod zu wünschen?». Ein anderer forderte die Arcom auf: «Werden Sie bei France Inter wegen dieser hasserfüllten Worte eingreifen?».

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